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Andreas_KNord

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1

Tuesday, October 4th 2011, 2:24pm

Welche Papiersorte für Tintenstraldruck?

Eigentlich habe ich kein wirklich passendes Themenforum für meine Frage gefunden. Da es aber irgendwie in den Dunstkreis "Computer" fällt, habe ich es hier plaziert. Vielleicht ist jemand aus der Papierbranche unter euch.

Ich möchte eine Broschüre mit dem Tintenstrahler drucken. Da es vorerst nur ein Probeexemplar ist, lohnt sich der Gang zu einer professionellen Druckerei nicht.
Die Broschüre besteht aus Text, sowie einige Fotos und Grafiken in s/w und Farbe. Der Druck soll doppelseitig erfolgen, ohne dass die Tinte durchsuppt und/oder die Rückseite zu sehr durchscheint.

Nach meinen ersten Internetrecherchen gibt es satiniertes Papier und beschichtetes Papier. Auch wird eine Papierstärke von mind. 100g/m2 empfohlen.

Da ich mir nicht mehrere Pakete Papier kaufen möchte, um die richtige Qualität auszutesten (ist ja auch nicht billig), gebe ich die Frage hiermit an die Gemeinschaft weiter.

Gruß
Andreas

Gert_su

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2

Tuesday, October 4th 2011, 3:14pm

Hallo Andreas,
mehrere Möglichkeiten bieten sich an:
- Im Copyshop um die Ecke nach Mustern fragen
- Im Schreibwarenladen oder bei Mcpaper oder so das selbe. Dort kannst du ggf. auch einzelne Bogen Papier kaufen
- Drucken: Für einen Probedruck sollte normales Papier gehen, wenn du den Drucker auf Draft/Entwurfsmodus stellt. Dann wird wenig Tinte auf das Papier ausgegeben und das "durchsuppen" wird reduziert. Eventuell geht auch: Alles einseitig drucken und dann die Vorder- und Rückseiten zusammenkleben.

Gruß

Gert
Nichts ist sicher, absolut nichts. Und selbst das nicht.....
Rettet die Erde!! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade :D
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;(
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Andreas_KNord

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3

Tuesday, October 4th 2011, 6:47pm

Gert,
danke für den Tipp. Aus anderem Anlass habe ich schon einmal eine bestimmte Papiersorte in einem der gängigen Papiershops gesucht. Leider haben die dort nur die gängigen Typen. Spezialpapiere oder sog. Probierpackungen" habe ich noch nicht gefunden. Aber ich suche weiter.
Meine Hoffnung war, dass einer der hier lesenden Mitglieder aus der Branche ist. Vielleicht kommt noch was....

Bis demnäxt mal
Andreas

Deauvillion

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4

Tuesday, October 4th 2011, 8:38pm

Papierqualität

Hallo Andreas,

grundsätzlich brauchst Du für Tintenstrahldruck ein beschichtetes Papier. Grund: Wenn Du Grafiken und Fotos in hoher Qualität ausgeben willst, wird eine relativ große Menge Tinte auf das Medium gebracht. Wenn die Flüssigkeit vor dem Trocknen bis in die Papierschicht durchweicht, quillt der Papierträger auf, wird wellig und das Druckergebnis wird unpräzise. (Vom "Durchsuppen" auf die andere Seite will ich erst gar nicht schreiben.)

Du müsstest für Dein Projekt mit doppelseitigem Druck natürlich zweiseitig beschichtetes Papier kaufen. Sonst hast Du eine schöne Seite und auf der anderen Seite ausgelaufene Buchstaben, Grafiken und vermatschte Fotos. Dazu hättest Du noch eine vollkommen andere Farbwiedergabe auf der unbeschichteten Seite als auf der beschichteten.

100 g/qm Papiergewicht halte ich noch für sehr wenig. Heute druckt man übliche Flyer auf etwa 135 gr., bessere Visitenkarten auf 250 - 350 g/qm. Es kommt jetzt darauf an, ob Du das Druckwerk falten willst und wieviel Seiten das Gesamtprodukt haben wird. Ein einzelnes Faltblatt kann durchaus 170 gr. haben. Bei einer kleinen Broschüre von ca. 20 Seiten würde ich bei ca. 135 gr./qm bleiben. Falls es noch mehr Seiten sein sollen, geht man auf ca. 115 gr./qm - sonst wird's zu schwer.

Es gibt in Köln sicher Copyshops/Digitaldruck-Geschäfte. Dort könntest Du fragen, ob Du kleine Mengen Papier bekommen kannst. Viele Papiere dort sind für Laser- und Tintendruck geeignet und in der Regel zweiseitig beschichtet oder "gestrichen" - wie der Fachmann sagt. Anderenfalls würden sich die Papiere in deren Maschinen bei hohen Geschwindigkeiten verziehen und sie hätten ständig Papierstaus.

Gruß von der Ruhr: Holger
Das einzig Beständige ist die Veränderung (frei nach Heraklit)

Andreas_KNord

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5

Thursday, October 6th 2011, 12:59pm

Hi Holger,

na, das ist doch mal etwas. :)
Das Druckwerk wird so ca. 75-80 A4-Blätter, doppelseitig bedruckt, haben. Dabei sollen, wenn's vernünftig aussieht, auch Blätter mit einem vollseitigen Bild (ca. 75% der Blattgröße) auf der einen Seite und Text auf der anderen Seite sein.
Mir ist klar, dass das viel Tinte kostet. Aber da ich noch in der Findungs- und Erkenntnisphase bin. und die Reihenfolge der Kapitel noch nicht genau feststeht, möchte ich es erst einmal so versuchen.
Ich werde also zunächst die Copyshops aufsuchen. Mal sehen, was da zu machen ist.

Gruß
Andreas

MAG

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Thursday, October 6th 2011, 5:52pm

Hallo Holger,
ich habe mit diesen Themen zu tun und kann Dir nur raten mal ein FOTOBUCH in die Auswahl zunehmen.
Diese haben ein Vernünftiges Aussehen und kann Deinen Bedürfnissen angepasst werden. Ich bin mit der ALDI Variante sehr zufrieden, da diese einfach zu bedienen ist. Es gibt aber noch viele andere. Die Tintenstrahlvariante ist einmal sehr teuer und Fotos die 2mal durch den Drucker laufen (Vorderseite und Rückseite) haben bei glänzenden Papieren Spuren von den Führungsrollen! Bei matten Inkjet Papieren könnte es besser sein, aber die Fotoqualität ist deutlich schlechter und man muss auf doppelgestrichenes Papier zurückgreifen. Wichtig wäre noch mit welchem Drucker Du arbeiten möchtest.

Gruß

Martin

Deauvillion

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7

Thursday, October 6th 2011, 11:47pm

Hallo Andreas,
wir werden uns ja wohl am Samstag beim Stammtisch treffen. Dann haben wir ja schon ein Thema. Aber soviel vorab:

Bei ca. 160 Seiten wirst Du bei maximal 115 g./qm - eher noch weniger - landen, weil Du es sonst nicht mehr geknickt oder gefalzt bekommst. Auch eine Klammerheftung ist wahrscheinlich nicht mehr möglich.

Du solltest mal überlegen, ob Du Dein Büchlein als pdf-Datei ausgibst und Dich dann in mehreren Digitaldruck-Geschäften nach dem Preis erkundigen. Vorteil: Du kannst hochwertiges Bilderdruck-Papier nehmen (nach Geschmack matt oder sogar glänzend) und mit dem hochwertigen Laserdruck erreichst Du selbst bei dünnem Papier eine viel bessere Druckqualität und auch Passergenauigkeit (Vorder- und Rückseite) als mit einem Amateur-Tintendrucker.

Weitere Vorteile liegen in der Wischfestigkeit und der Haptik eines solchen Druckwerks. Es wird wohl teurer sein als "selbstgetintet". Aber wenn Du Dir schon so viel Arbeit machst, möchtest Du sicher hinterher auch ein "vorzeigbares Werk" in Händen halten. Dann gib lieber ein paar Euronen mehr aus und Du hast Freude dran.

Bis Samstag: Holger von der Ruhr
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Andreas_KNord

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Saturday, October 8th 2011, 12:46pm

Hallo Holger,
mit Deinem Vorschlag hast Du sicherlich Recht. In dieser Richtung habe ich auch schon nachgedacht. Aber, wie schon geschrieben, möchte ich zunächst die eine oder andere Seite auf Papier in den Händen halten, wenn ich schon das ganze Pamphlet nicht komplett ausdrucken will. Ich kann es mir einfach besser vorstellen, wenn ich etwas in der Hand habe, als mich nur auf den Bildschirm zu verlassen.
Wir sehen uns ja heute Abend und können dann noch einmal darüber sprechen.

CU
Andreas