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falke_eastend

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1

Wednesday, July 23rd 2008, 12:42pm

@Jörg alias Elbland-VILLEr:



Quoted

"... Den schärfsten Benzinhahn hatte übrigens ein vierrädriges Mobil, der TRABI. Ohne, optionale, "Benzinhahnverlängerung" war der Fahrer mal kurz unter der spärlichen "Armaturentafel" beschäftigt. Aber vielleicht kennt ihr ja das Prozedere aus dem "Thriller" Go Trabi go ... :D :D :D ...

Ville Grüße,
Jörg..."


Den kleinen Benzinhahngriff- d.h. eigentlich nur dessen Betätigung mit der Verlängerung aus 3mm-Schweißdraht :thumbsup: , kenne ich sehr gut- war ja selbst 14 Jahre lang stolzer Trabi-Besitzer und meine Tochter hat damals mit ihm noch das Autofahren gelernt.

Umschalten musste ich nie, weil ich nach ca. 200 km immer an die Tanke fuhr. Zur Not lag hinten noch ein 5L-Kanister drin, den brauchte ich auch nie. Ich glaube, diese 5L hatte ich dann noch in meiner Benzin- Kettensäge verbraten.

OFF-TOPIC-MODUS:

Kleine Geschichte am Rande zum Trabi einer Kollegin:

Sie ließ sich in einer Werkstatt in ihr Schmuckstück ein Autoradio rechts ins Armaturenbrett einbauen. Kurz drauf roch es ständig nach Benzin auf der Beifahrerseite. Diagnose der selben Werkstatt: Benzinhahn ist wohl undicht, der war schließlich feucht :grbl: , also Benzinhahnwechsel :D .

Es roch danach immer noch nach Benzin :nixweiss: , Antwort der Werkstatt: Das kommt vom Wechsel des Benzinhahnes, da ging wohl etwas Benzin daneben aber verfliegt mit der Zeit. Es roch aber immer noch gefährlich nach Benzin :grbl: . Daraufhin suchte die Kollegein bei mir Rat :grmster: .

Ursache des Geruchs: Die Werkstatt hatte beim Befestigen des hinteren Stützwinkels vom Autoradio mit einer Karosserieschraube (selbstschneidend mit Bohrteil) nicht nur die Trennwand durchbohrt sondern auch noch den Tank. Jetzt saß die Schraube im Tank und in der Trennwand. Benzin lief allmählich ständig zwischen Tank und Trennwand herunter und auch über das Schraubengewinde in den Beifahrerfußraum. Zum Glück war die Kollegin Nichtraucherin :D . Die Werkstatt wechselte danach endlich den Tank und verwendete dann eine viel kürzere Karossierieschraube... Den bezahlten,neuen Benzinhahn hatte man ihr dann auch noch erstattet.

Ville Grüße, Sven. ::dvn::
All unser Tun ist stets nach vorn ausgerichtet. Vieles begreifen wir erst durch den Blick in den Rückspiegel. ::dvn::

Elbland-VILLEr

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2

Thursday, July 24th 2008, 1:01am

:D :D :D ... Soso, die Blechtreibschraube! Hatte am Anfang des Lesens als Involvierter ... :thumbsup: ... bereits sowas vermutet. Hihi, da hatte die Dame aber echt Glück und die Werkstatt zeigte Kulanz, welche man sich heute manchmal ohne grosse Diskussion wünschen würde ... :whistling: ...

Ich hab da auch noch paar zweitaktige Vierradstorrys, aber heut ist´s zu spät. Andererseits wollen wir ja zwischendurch mal was zum Schmunzeln haben und man soll nicht alles Pulver auf einmal verschiessen ... 8) ...

Soll die Tage schönes Sommerwetter werden: Viel Spass beim VILLEn ohne benzintechnische Engpässe allerseits!

falke_eastend

Galaxy-Hawk

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3

Thursday, July 24th 2008, 9:25pm

Quoted

Ich hab da auch noch paar zweitaktige Vierradstorrys, aber heut ist´s zu spät. Andererseits wollen wir ja zwischendurch mal was zum Schmunzeln haben und man soll nicht alles Pulver auf einmal verschiessen ... 8) ...

Soll die Tage schönes Sommerwetter werden: Viel Spass beim VILLEn ohne benzintechnische Engpässe allerseits!

Na, dann freuen wir uns mal auf Beides :thumbsup: . ::getanzt::

Ville Grüße, Sven ::dvn::
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Elbland-VILLEr

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4

Thursday, July 24th 2008, 10:37pm

Na gut, wenn du mit Storrys auf die Frauen vom Weihnachtsmann warten möchtest ... :D ... Aber das dauert noch ein bissel bis dahin ... :D :D :D ... WARTBURG hatten wir noch nicht. Wer kennt WARTBURG?

::getanzt::

falke_eastend

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5

Friday, July 25th 2008, 7:31pm

@Elbland-VILLEr:



Quoted

"...WARTBURG hatten wir noch nicht. Wer kennt WARTBURG?.."

War mein allerallererstes Auto, schöner W-311 (noch mit 6V-Bordnetz) in "biberbraun-gelb" mit Stahlschiebedach und Hängerkupplung. Da kann ich auch schöne Geschichten erzählen, angefangen vom Bodenblech-Einschweißen- bis hin zur kpl. Motor- und Getriebe-Instandsetzung incl. Kupplungsbeläge-Selber-Aufnieten und Anlasserwicklung-Wickeln:::020::: . Heben wir auch für später auf :D .

Ville Grüße, Sven. ::dvn::
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HansQ

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6

Friday, July 25th 2008, 7:49pm

Benzingespräche und anderes Seemannsgarn

moin zusammen,
hier könnt Ihr Euch zu jedem Schnickschnack auslassen,
den keiner glauben soll / will.

:D

falke_eastend

Galaxy-Hawk

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7

Friday, July 25th 2008, 8:33pm

::=dnk=:: hansQ,

genau auf diesen Fred haben wir jetzt gewartet:bounce: , haben ja versprochen später loszulegen, aber ohne Seemannsgarn :D , alles echt so erlebt und geschehen, genauso wie bei den Gebrüdern Grimm :thumbsup: .

Nur, wir lassen das hier besser sein, weil Auto-Geschichten/Auto-Benzingespräche ja schließlich nicht in ein Motorradforum gehören :O , es gibt ja die PN´s ;) . Vielen Dank, Hans :::020::: .

Ville Grüße, Sven ::dvn::

...der mit Seemannsgarn bisher noch nie was am Hut hatte ;) .
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HansQ

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8

Friday, July 25th 2008, 8:39pm

Nur, wir lassen das hier besser sein, weil Auto-Geschichten/Auto-Benzingespräche ja schließlich nicht in ein Motorradforum gehören :O
moin Sven,
warum nicht ? :whisper:
wenn Du hier mal rumschaust, findest Du eine Menge Sachen,
die nicht direkt mit Moppets zu tun haben.,
also keine bange,
dafür ist off topic da
alte Geschichen lese ich auch gerne. :D

Vor allem bei Schietwetter,
denke mal an den Kühlwasser - thread :ups: :D

falke_eastend

Galaxy-Hawk

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9

Friday, July 25th 2008, 9:41pm

@hansQ:



Quoted

... ich bin auch gespannt auf die Geschichten,
hört sich nach Seemannsgarn an...
:D :D :D



Ok, Hans, hast mich überredet. Hier mein Teil 1, danach ist der Elbland-VILLEr dran :D:

Eine lustige Geschichte mit meinem Wartburg geht so:

Nach vielen Jahren kam der Onkel (aus Rheinl.-Pfalz) meiner späteren Frau in den Osten zur Familie auf Besuch und ich hatte das Glück, sehr seltenen Kurzurlaub von der NVA zu erhalten. Glücklich, wie ich ohnehin schon mit einem eigenen Auto war (der war schon 25Jahre alt!!) und dazu noch einen NVA-Urlaubsschein von Freitag 17 Uhr bis Dienstag 6 Uhr in Händen zu halten, düste ich nach dem Start in die erste Rechtskurve hinter dem Ortsausgang der Garnisonsstadt und da war´s passiert. Eine lange schon sichtbare "Leinwandzerrung" an der Reifenkarkasse des schon betagten Diagonalreifens hinten links führte ohne Vorwarnung in dieser Kurve zu meiner ersten Knallpanne bei 90 km/h. Glück gehabt!

Mein ebenso betagtes Ersatzrad (das sah auch nicht viel besser aus :D ) brachte mich glücklich nach Hause zu meiner Verlobten. Da man nun glücklich vereint war, beschlossen meine Schwiegereltern, den mitgereisten beiden 12 bzw. 14jährigen Cousins meiner Verlobten die nähere Umgebung zu zeigen. Gut, machen wir. Der 12- Jährige hatte mehrfach während dieser Fahrt nichts Besseres zu tun, als laufend hinten die Fensterkurbel zu betätigen, bis statt der Scheibe urplötzlich die hintere rechte Tür aufsprang und er uns fast aus dem Auto fiel (unsere Autos hatten damals hinten keine Gurte ;( ). Glück gehabt!

Zum Abschied (ich musste ja Dienstag früh wieder in der Kaserne sein :huh: ) begossen wir Montag den gelungenen Besuch und der Onkel schenkte mir ständig und voller Freude nach, bis ich mich gegen 23 Uhr müde und stark angeschwipst zurückzog. Ich musste um 3 Uhr morgens aufstehen, da um 6 Uhr mein Dienst in der Kaserne begann und ich noch gut 140 km vor mir hatte. Alles geklappt, nicht verpennt und schon um 3.20 Uhr auf der Autobahn, wenn da dieses komische Geräusch vom Motor nicht wäre, als kämpfte der 1000ccm-Zweitakter gegen einen starken Orkan direkt von vorn?? :grbl: :nixweiss: . Also nächste Parkbucht rechts ran, anhalten. Ein kurzer Rundgang brachte es an Licht: Trommel-Bremsen total heiß, besonders an der Vorderachse (weil Duplex). Bremspedal total hart, der Wagen bremste sich selbst und ließ sich weder schieben noch auf diese Art weiter bewegen, weil der Zeiger meiner KM-Temperatur-Anzeige schon im roten Feld war. Guter Rat war jetzt teuer...ich musste um 6 Uhr in der Kaserne sein und vor mir lagen noch 120 km :grmster: . Lösung: 9mm-Maulschlüssel zur Hand und vorne beide Entlüftungsschrauben kurz geöffnet, um Bremsflüssigkeit abzulassen. Mit einem 14mm-Schlüssel verstellte ich noch zusätzlich alle 4 Exzenter der Backennachstellung an den beiden vorderen Bremsplatten. Das Problem dabei war, dass ich ständig meinen noch seeeehr schweren Kopf nach unten nehmen musste, um hinter die eingeschlagenen Vorderräder zu kommen. So fuhr ich endlich nach gut 30 min. und abgekühlten Bremsen weiter.

Nur meine KM-Anzeige zeigte wieder sehr hoch an :grbl: . Erneuter Stop, nachschauen: es roch so, wie austretender Kühlmitteldampf eben riecht. Im schimmernden Licht der Motorraumbeleuchtung (die hatten nicht mal 20 Jahre später meine VW´s :D ) erkannte ich, dass eine die Lötstelle des Oberkastens am Messingblech-Kühler das Kühlmittel bzw. den Dampf austreten ließ. Der KM-Spiegel bewegte sich gerade so an den Öffnungen zu den senkrechten Kapillarröhren, d.h. der gesamte Oberkasten war leer. Es gab jetzt nur noch eins: Jetzt weiterfahren, komme, was wolle!

Ich stand pünktlich um 6:02 Uhr umgezogen zum Frühsport in der Antreteordnung und denke heute noch oft an dieses erste Auto und an den 3000m-Lauf im Frühsport mit fettem Brummschädel. :D

Übrigens war das sogenannte Bodenventil am Hauptbremszylinder Schuld an allem: zugesetzt und total verdreckt ließ es zwar beim Bremsen die Bremsflüssigkeit in Kolbenrichtung zu den Radbremszylindern über den vorgesehenen Ölkanal strömen aber dann nicht mehr zurück zum Vorratsbehälter, sodass sich die Bremse "aufpumpte", immer härter und heißer wurde, als stünde man ständig drauf :thumbdown: . Ich habe an diesem Auto viel über Autos gelernt :D .

Ville Grüße, Sven ::dvn::
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HansQ

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10

Friday, July 25th 2008, 9:48pm

moin Sven,

ich hab`s mit Genuss gelesen.

:::020:::

falke_eastend

Galaxy-Hawk

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11

Friday, July 25th 2008, 10:06pm

Danke, Hans ::=dnk=:: !

Nun weißt Du auch, weshalb ich wirklich aller 2 Jahre überall an meinen Fahrzeugen die Bremsflüssigkeit wechsle :D . Nicht nur wegen der Wasseraufnahme ;) .

Jetzt ist der Elbland-VILLEr dran :whisper: :D

Ville Grüße, Sven ::dvn::
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Elbland-VILLEr

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12

Friday, July 25th 2008, 10:34pm

... :D ... Schöne Geschichte ... Wie sagt man da als ehemaliger DDR-Bürger: Gewusst wie oder: Hilf dir selbst, und dir wird geholfen. Sowas wie ADAC und Kollegen gabs ja nicht. Komme mit meiner Storry noch rüber, muss heute aber erst noch paar andere Dinge erledigen ... sorry für´s Warten ... ;) ...

Jens_BS

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13

Saturday, July 26th 2008, 9:18am

Schöne Geschichte!!! Aber auch im Westen gab es "Bastler"

Da fällt mir mein erstes Auto ein, Opel Kadett B, er hatte ein Manko damals, er rostete schneller als er fuhr. 50 PS hatte er und war mein Stolz. Ein Rallye Kadett (so hieß das damalige Sondermodell).

Nun aber trat eines Tages Kühlwasser an der Wasserpumpe aus. Der versierte und finanziell nicht auf Rosen gebettete Azubi greift sich ein Buch namens „So wird’s gemacht“ oder „Jetzt helfe ich mir selbst“ und fängt nach Blättern einfach an.

Toll das damalige Konzept:

Stoßstange ab, Kühlergrill ab, Kühlwasser ablassen, Kühler demontieren und endlich kam ich an die Schrauben der Kühlwasserpumpe.

Also Wasserpumpe abbauen, alte Dichtung abschaben, neue Dichtung aufsetzen, alles Zusammenbauen und Testen. Ergebnis: noch einmal!

Zweiter Versuch (eine Woche später, da ich das Auto ja benötigte um zur Ausbildung zu kommen) wieder alles demontiert, Wasserpumpe ab, Ersatzwasserpumpe vom Schrottplatz dran und wieder zusammenbauen. Diesmal wieder undicht. Ja ist denn die neue Wasserpumpe auch defekt?

Dritter Versuch, ebenfalls eine Woche später. Diesmal waren es Reste einer alten Dichtung die an der Wasserpumpe hingen und aussahen als gehörten sie dazu. Alles abgefeilt, aber diesmal hatte ich keine neue Dichtung, also „meine Alte“ wieder rein. Ein Fehler den ich eine Woche später korrigieren wollte.

Vierter Versuch also mit neuer Dichtung und neuem Elan, aber zuviel Kraft. Endlich die Dichtung drin und Wasserpumpe anschrauben, aber was lernst du schon gaaaaaanz zeitig? Nach Fest kommt Ab!!! Also verzweifelt getestet ob die Wasserpumpe auch dicht ist mit drei Schrauben – natürlich nicht.

Fünfter Versuch und die Nachbarn lachten schon und fragten was ich sonst noch für Hobbys habe. Also wieder alles demontieren und Pumpe ab, abgerissene Schraube ausgebohrt, neues Gewinde geschnitten und größere Schraube eingesetzt mit Inbus (für einen Gabelschlüssel bei größerem Kopf wäre kein Platz gewesen). Nun endlich sollte die Wasserpumpe dicht sein, aber das Abenteuer war noch nicht ganz zu Ende.

Alles montiert und begeistert ins Auto springend, war das alles was gesprungen war. Das Auto nämlich sprang nicht an. Dank Mitgliedschaft bei den gelben Engeln also dort angerufen und es fuhr ein kleiner Abschleppwagen vor. Es war ja so einfach. Da hatte sich ein Stecker gelöst. Zusammengesteckt und er sprang an. Vielen Dank an den Engel, kleines Trinkgeld wegen meiner Blödheit und dann wollte der Engel wegfahren. Mein Fehler war wohl heimlich zu ihm gewandert und sein Abschleppwagen sprang nicht an. Nun durfte mein frisch repariertes Auto den Abschleppwagenfahrer zu seiner Werkstatt fahren, damit er ein größeres Modell holen konnte. Damit schleppte er den anderen Wagen ab.

Fünf Wochen, viele Lästerer an den Fenstern, lästernde Mit-Azubis, ein lachender Ausbildungsleiter (weil ich bei ihm den Gewindebohrersatz leihen musste) und ein verzweifelter Engel haben mich aber nicht unter bekommen. Ich fuhr ihn noch ein paar Monate. Dank des leichten Rostbefalles und den ausreichenden Ersatzteilen auf dem Schrottplatz hatte er am Ende 8 verschiedene Farben. Hätte ich das doch patentieren lassen und „Harlekin“ genannt....

Gruß Jens

P.S.: das Phänomen der Schraube die am Ende übrig ist, kenne ich auch, aber manchmal war sie wirklich über und fehlte nie wieder

segler

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14

Saturday, July 26th 2008, 11:57am

Seemansgarn

Hallo Deauviller,

dann möchte ich auch eine kleine Geschichte zum Besten geben. Mein erstes Auto war natürlich ein VW Käfer Bj. 1956 mit 30 PS und einem Stoffschiebedach. Mit dem fuhr ich stolz am 18. Geburtstag zum Strassenverkehrsamt,um meinen Führerschein abzuholen. Aber nun die Story.

So ein Auto will ja individuell gestaltet werden. Damals kamen die sogenannten Funkantennen stark in Mode, die aus einem blanken Draht mit Spiralfeder unten bestand. Sowas musste es sein. Vorne am Holm,war kein Platz und hinten auf der Motorhaube sah es auch viel besser aus. Also, hinten angehalten und auch eine optimale Position der Optik entsprechend gefunden. Haube auf und mit jugendlichem Elan das Antennenloch gebohrt. Antenne angeschraubt und die Haube geschlossen, aber selbige ging nicht mehr ganz zu. Den ganzen Platz innen beanspruchte der Luftfilter. Ein neues Loch bohren wollte ich nicht. Nach kurzer Überlegung kam die Lösung. Der runde Filterdeckel wurde mit einem Hammer einseitig abgeflacht, (3 kräftige Schläge) und alles war passend gemacht. Der Motor lief und lief ohne Probleme.
Norbert (der Segler)



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falke_eastend

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15

Sunday, July 27th 2008, 10:12am

Hallo, Norbert und Jens! ::=dnk=:: :thumbsup: :::020::: ,

Tolle Story´s von Euren Erlebnissen mit dem ersten Auto :thumbsup: . Das Problem "Wasserpumpe" hatte ich auch, nur kam man im recht übersichtlichen Motorraum des Wartburg sehr gut an diese heran.

Anfangs tropfte sie nur leicht aus der Kontrollbohrung, aber auf einer Fahrt nach Thüringen musste ich mir am Jenaer Berg Wasser von einem LKW-Fahrer besorgen, weil die Wellendichtung der Pumpe immer mehr Kühlwasser durchließ.

Das Problem mit Rost hatten damals wohl alle unsere Autos ;( , so "sackte" irgendwann der Beifahrersitz immer tiefer ins Bodenblech und verursachte knackende Geräusche, bis nichts mehr zu machen war und beim Bremsen selbiger auch starke Bewegungen nach vorne machte.

Also Sitz raus, Trennjäger mit 1mm dicker Scheibe drauf und den "Blech-Blätterteig" in diesem Bereich heraustrennen. Einziges Problem: der Wartburg hatte einen ovalen Leiterrahmen aus Kastenprofil, dort durfte ich nicht hineinschneiden, also Holzkeile zwischen Blech und Rahmen treiben um das Blech anzuheben und ein 2mm-Blech dazwischen zu platzieren. Operation war gut verlaufen, neues Blech war schnell zugeschnitten und angesetzt.

Es stand mir ein Schweißbrenner mit Atzetylen- und Sauerstoffflasche zur Verfügung, also den dann gezündet. Die Bodenbleche waren damals auch schon mit Bitumenmasse versiegelt- also was macht Bitumen bei Erreichen der Zündtemperatur?: Natürlich, brennen! ;( . Am Rahmen entlang unter der Beifahrerseite verlief auch noch die Benzinleitung vom hinten liegneden Tank. Also auch dort ein Blech zwischenklemmen und mit einem Eimer Wasser, nassen Lappen und Pulverfeuerlöscher bewaffnen. Die Brandentwicklung :ups: war dann doch so stark, dass ich den Pulverlöscher einsetzen musste und damit Erfolg hatte. Das Bodenblech war endlich abgeschweißt und dicht, jetzt noch die Sitzschienen aufschweißen und die beiden Blechseiten streichen/versiegeln.

Hinterher wurde mir erst bewusst, dass es zu einer mittleren Brandkatastrophe hätte werden können. Wieder einmal Glück gehabt! :bounce: :D.

An Schweiß- und Ausbesserungsarbeiten folgten später noch die unteren Türkanten der Vordertüren, eine eingerissene Motorhaube und das Frontschürzenblech. Die Korrosion fraß aber unaufhörlich weiter, man kam dem Rost kaum hinterher. Nach dem Verkauf tat dieser Wartburg noch gute Dienste beim Hausbau eines Berliners. Motormäßig+Anbauaggregate und vor allem getriebeseitig (Wartburg hatte sogar eine Freilaufeinrichtung in allen Gängen+Feilaufsperre) hatte ich alles super "generalinstandgesetzt", aber die Karosse war eine einzige Katastrophe.

Heute fahren noch schmucke Dinger neu aufgebaut herum, die fast aussehen, wie neu. Ich fand und finde die Karossierieform heute noch (ähnlich Borgward) äußerst gelungen und voll im Trend der Zeit. Die Stunden, die solch ein Neuaufbau erfordert, kann man wahrscheinlich nicht mehr zählen...

Ville Grüße, Sven.
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HansQ

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16

Thursday, August 7th 2008, 12:32pm

moin zusammen,

ich kann leider nicht mitreden,
aber Eure Beiträge finde ich super gut.
Macht mal weiter so.

:D

falke_eastend

Galaxy-Hawk

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17

Thursday, August 7th 2008, 12:39pm

::=dnk=:: HansQ,

warte ja immer noch auf die Story vom ElblandVILLEr :D .

Ich werde mich erstmal morgen früh in Richtung Bayern aufmachen und im Chiemgau meine Runden drehen.

Melde mich dann erst wieder ab 18.08. so Gott will ;) .

Bis dahin allen schöne Touren bei herrlichem Wetter und unfallfreie Fahrt!

Ville Grüße, Sven. ::dvn::
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HansQ

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18

Thursday, August 7th 2008, 12:42pm

Ich werde mich erstmal morgen früh in Richtung Bayern aufmachen und im Chiemgau meine Runden drehen.
Hallo Sven,

na dann FF (Viel Vergnügen) :D

Grüße Hans

Burkhard_GT

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19

Thursday, August 7th 2008, 12:43pm

Ich werde mich erstmal morgen früh in Richtung Bayern aufmachen und im Chiemgau meine Runden drehen.


Ich wünsch dir knitterfreie Touren. Dann gibts ja wieder wunderschöne Panorama-Bilder. :bounce: :bounce: :bounce:
Gruß ::dvn:: Burkhard

Revier-Jo

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20

Friday, August 15th 2008, 11:29pm

Eine wahre Geschichte!

Mit 15 Jahren wollten wir nicht einfach nur Mofa fahren, wir wollten Spaß und Speed. Also frisierten wir unsere Mofas. Schnell sprach sich in der Kleinstadt-Scene herum, die Jungs die können was. Eines sonntags wurden wir gebeten eine Mobylette so richtig auf Vordermann zu bringen. Gefragt, getan; drei Mann ein Wort :!: . Zu Dritt machten wir uns an die Arbeit. "Papa hat sonntags frei" steckte damals bei uns im wahrsten Sinne des Wortes noch in den Kinderschuhen :D .Mit der Mofa in den Garten, den Zylinder abgeschraubt, in den Kolben ein Kolbenfenster gefeilt und den Vergaser aufgebohrt.

Beim zusammenbauen dann die große Frage, wo ist denn eine Nadel des Nadellagers ;( :?: Rumgesucht -was auf Waschbetonplatten bekanntermaßen nicht so einfach ist- und nichts gefunden. Sch.... egal, es war Wochenende und wir wollten noch in die Disco :!:

"Komm, die wird auch ohne die fehlende Nadel laufen wie ein Dopp 8) :!: "

Also alles wieder zusammen gebaut und gucken, was die Maschine bringt. Der stolze Besitzer steigt auf, will antreten, doch nichts passiert :!: :?: . Zu dritt leisten wir wie selbstverständlich Hilfe beim anschieben; eben Ehrensache :!: :!: :!: .

Ein kurzer, kräftiger Ruck und die Maschien kommt schlagartig zum stehen. Was ist denn das ?( .

Den Zylinder wieder abgeschraubt und siehe da. Die fehlende Nadel des Nadellagers war offensichtlich nicht auf den Waschbetonplatten sondern im Kurbelwellengehäuse gelandet, hatte sich beim anschieben zwischen Kolben und Zylinder gequetscht und offensichtlich einen kapitalen Kolbenfresser verursacht :!: :!: :!: . Egal!

Der stolze :?: Besitzer musste die Mobylette allein nach hause schieben; wir drei wollten ja noch in die Disco und "Perlen" aufreißen :D