Also aus meiner Erfahrung herraus würde ich sagen 130 KM/h mit Wohnanhänger ist mord. Vermutlich gibt es irgendwelche mit dennen das problemlos geht, aber in Deutschland geht man da halt auf nummer sicher.
Als Caravanbesitzer und Frankreichurlauber kann ich nur sagen es geht unter folgenden Vorrausetzungen:
Entsprechende Fahrpraxis und ruhiger Fahrstil,vorsichtige Lenkbewegungund halbwegs leere Autobahn
guten Reifen nicht älter als 3 Jahre mit entsprechender Traglast und nicht plattgestanden.
Schlingerkupplung
Zugwagen z.B Galaxy entsprechend motorisiert
In der Regel passt Verhältniss Zugwagengesammtgewicht zu Hänger 2/1 ab 1/1 wird es eng.
entsprechende Beladung und das ist der Knackpunkt:
falsch beladen und der Schlingerpunkt geht 20 KmH nach unten oder mehr .
Hab es schon geschafft mit falschem Zugwagen und 3 Paletten Bier im Heck eines Wohnwagen die Fuhre bei 80 zum schlingern zu bringen.Da hilft umladen und austrinken.

(Gewicht auf die Achse)
Mit einem Motorradanhänger dürfte das alles kein Problem sein.(100 kmh Zulassung sollte er haben Schlingerkupplung und Stossdämpfer)
Ich fahr immer an den Schlingerpunkt ran und geh dann 5 kmh runter.Tempomat rein und laufen lassen.
Vorsicht bei Gefälle da sollte man auf die 90 runterbremsen(siehe Schilder am Rand)
Falls der Hänger doch schlingert voll in die Eisen nicht lenken und dann bei 80 wieder laufen lassen.
Geht das schief -an Frankreichs Autobahn jeden Sommer zu sehen -hab ich schon Zugwagen senkrecht auf der Leitplanke gesehen-Wohnwagen liegend hinten dran.
Dann kommt auch der Pferdefuss zum tragen ,die 130 sind erlaubt, im Falle eines Unfalls aber fahrlässig und die Versicherung wird nur eingeschränkt zahlen.
Gespannanfängern rate ich dringend ab dies auszuprobieren, zumindest auf den ersten 100 km.
Bin in 18 Jahren noch nie mit dem Wohnwagen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten worden.