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vETNH

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1

Wednesday, December 14th 2011, 8:34pm

nächstes Vorhaben: Ganganzeige

Jaja, ich weiß, manch einer braucht das nicht. Und in diversen Mopped-Foren wird ein solchen Ansinnen regelrecht nieder gemacht.

's ist mir wurscht, denn zum einen will ich was zum Basteln haben und zum anderen sehe ich das individuell für mich als sehr sinnvoll an. Es geht um eine Ganganzeige.

Schon bei meinem vorherigen Mopped, das auch mit 5 Gängen gesegnet war, hat es mich genervt, immer wieder noch einen weiter zu schalten, ob wohl kein weiterer Gang mehr da ist.

Grundsätzlich kann man wohl unterscheiden nach solchen Geräten, die den Gang rechnerisch aus dem Verhältnis von Drehzahl zu Geschwindigkeit ermitteln und solchen, die die Bewegungen des Schalthebels in die eine oder andere Richtung registrieren. Letzterer Typ soll es sein, weil so irrelevant ist, ob die Kupplung gezogen ist oder nicht. Und so wie ich das sehe, ist das Tachosignal der 650er Ville ohnehin nicht elektronisch, sondern kommt über eine Welle.

Ich habe mich also ein bisschen im Netz der Netze umgeschaut. Das System soll eben nach dem obigen Prinzip arbeiten und natürlich preiswert sein. Ein System hatte ich mir unter den Favoriten abgespeichert, dass es in 3 Varianten zwischen 37 und 59 Euronen bei Motorrad Enkelmann gibt. So richtig durchgestiegen bin ich allerdings nicht, wo die gravierenden Unterschiede liegen. Letztlich bin ich bei ELV gelandet, wo man ein System namens MGA100 für 34,95 €uronen anbietet. Die Beschreibung hier ist recht klar und es gibt eine Reihe von Features:
  • verschiedene Farbvarianten des Displays durch Farbscheibchen einstellbar
  • Tag-/Nachmodus automatisch
  • Schaltschwelle für Tag/Nach einstellbar
Heute bestellt und nun schaumerma, was kommt und was ich daraus machen kann.

Das Prinzip ist jedenfalls einfach. Am Schalthelbel oder -gestänge wird ein Magnet angebracht. Ein Reed-Kontakt erfühlt die Bewegungen des Schalthebels nach oben, ein anderer die nach unten und das Neutralsignal des Moppeds greift den Leerlauf ab. Und diese Signale werde auf der Platine verwurstet.

Eigentlich geht es nur noch um 3 Punkte, von denen die ersten beiden eher trivial sind, nämlich:
  • Wo montiere ich die Anzeige (DAS weiß ich schon)
  • wo sollen die Kabel verlaufen (da sehe ich gar kein Problem)
  • wie befestigt man die beiden Geber so, dass der Magnet nah an die Reed-Kontakte herankommt (2mm oder weniger).
Zum letzten Punkt sei hinzugefügt, dass es natürlich so angebaut werden muss, dass...
  • man die Kontakte nicht versehentlich mit dem Fuß wegtreten kann
  • es nicht nach irgendeinem Provisorium aussieht, bei dem irgenwelche Kabel aus dem Nichts kommen und da an der Seite irgendwie angepappt sind.
Ich ärgere mich die Krätze, dass ich vorgestern eine eBay-Auktion verpasst habe, in der Fuß-Windabweiser nicht verkauft werden konnten. Die hatte ich mir schon zurecht gelegt und wohl auch für 1 Euro bekommen, wenn...ja, wenn ich es nicht um ein paar Minuten verpennt hätte. Auf jeden Fall hätte man die Reed-Kontakte sehr gut darunter verstecken können und den Schaltmagneten nicht am Schalthebel, sondern am Ende der Schaltstange anbringen können. Nun denn, ich werde weiter nach Abweisern schauen. Ansonsten werde ich mir wohl eine kleine "Konsole" zurechpfriemeln müssen. Aber das werde ich sehen, wenn das Teil da ist.
Gruß

Andreas

Helmut_FKB

was sind schon Titel.....

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2

Friday, December 16th 2011, 7:13pm

viel Erfolg- und lass uns mal ein paar Bilder sehen, wenn Alles funktioniert. Ist ein interessantes Bastelgebiet.

Ich habe mir die Gänge 3-5 bei der 650er inzwischen nach der Faustregel von Udo_War(vor vielen Jahren) gemerkt:
3.Gang: Drehzahlmessernadel VOR der Tachonadel
4. Gang: Drehzahlmessernadel und Tachonadel laufen fast parallel
5. Gang: Drehzahlmesser HINTER der Tachonadel.
bei den beiden anderen Gängen komme ich noch ohne Hilfe aus. :)

Genauso habe ich es mir angewöhnt, immer wenn ich vom 2. in den 3. Gang schalte, drücke ich kurz auf den Blinker-Aus :) . so vergesse ich den fast gar nicht mehr.......
Wenn Du eine helfende Hand brauchst, beginne mit der Suche am Ende Deines Armes !

Werner_ED

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3

Friday, December 16th 2011, 7:49pm

Hallo Andreas,

Du hast natürlich Recht, man braucht sie nicht.....

Aber schön, wenn man eine hat.

Ich habe mir auch eine gegönnt, ebenfalls mit Reedkontakten. Funktioniert einwandfrei. Ein wenig Zeit benötigt man lediglich für die Einstellung der Magnete. Ich habe die Platine in die Seitenabdeckung mittels Heißkleber eingesetzt. Wollte ich eigentlich noch "schöner" befestigen, aber es hält und funktioniert nun schon drei Jahre. Ich habe die 700er, deshalb nützen Dir Bilder von meinem Einbau wenig.
Wünsche Dir gutes Gelingen.

Werner_ED :)
Wenn Du keine Ahnung hast, einfach mal die Fresse halten :ups:

villeTM

Mit Spass am Gas

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4

Friday, December 16th 2011, 8:55pm

Ich habe mir die Gänge 3-5 bei der 650er inzwischen nach der Faustregel von Udo_War(vor vielen Jahren) gemerkt:
3.Gang: Drehzahlmessernadel VOR der Tachonadel
4. Gang: Drehzahlmessernadel und Tachonadel laufen fast parallel
5. Gang: Drehzahlmesser HINTER der Tachonadel.


Genau so merke ich mir das auch.
Und ich bin auf diese Tatsache von alleine gekommen. Und sie funktioniert auch bei der 700er!
Zuerst hab ich auch mal an eine Ganganzeige gedacht, da ich mich Anfangs doch öfters mal verschaltet habe. Aber seit ich zu obiger Erkenntnis kam, halte ich das nicht mehr für notwendig.

Trotzdem viel Spass beim basteln. Für kreative Lösungen konnte ich mich schon immer begeistern.
Thomas (villeTM) ::dva::
_________________________

vETNH

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5

Friday, December 16th 2011, 11:13pm

Natürlich habe ich bis dato auch die Zeigerstellungen von Tacho und Drehzahlmesser herangezogen. Aber mir ist eine direkte Anzeige schon lieber, als irgendwelche Zeiger zu vergleichen und daraus dann etwas abzuleiten. Wie gesagt, es muss jeder selbst wissen, was ihm reicht und wie er es lieber hätte.

Bei 40 €uronen + evtl. ein paar Münzen für Kleinteile kann ich da nicht viel falsch machen und denke schon, dass mit dem Geld verhältnismäßig viel Komfortgewinn verbunden ist und nicht zuletzt auch ein bisschen Freude am kreativen Schrauben. Bei anderen Geräten, die für 139 oder gar 199 € angeboten werden, würde ich den Gegenwert schon etwas genauer hinterfragen und vermutlich zu dem Schluss kommen, dass ich für das Geld lieber mitzähle, Zeigerstellungen vergleiche oder auch mal einen Gang schalte, der nicht da ist.

Wenn die Aktion gelaufen ist, wird die nächste Nummer auch nicht lange auf sich warten lassen - der Selbstbau einer wasserdichten und verliersicheren Halterung mit USB-Ladebuchse im Cockpit für mein Handy, das in dem Fall schlicht als Navi fungieren soll. Klar, diese Kugelhalterungen für den Lenker gibt's ja, aber ich möchte ein Navi vorn im Cockpit möglichst weit oben haben. Wozu? Weil ich das gut finde und damit ich was um die Ohren habe.

BTW: ELV hat abgeschickt. Mit Chance kommt die Ganganzeige morgen schon, ansonsten wird sie wohl Montag eintrudeln.
Gruß

Andreas

vETNH

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6

Saturday, December 17th 2011, 5:13pm

Der Bausatz ist da! Leider habe ich in den nächsten Tagen wenig Zeit, werde aber auf jeden Fall so bald wie irgendmöglich anfangen.

Aus reiner Faulheit, damit ich nachher nicht lange herum probieren muss:

Weiß einer, wie die Abdeckung der Instrumente abgebaut wird? Könnte mir einiges an wertvoller Zeit sparen.
Gruß

Andreas

Ecki©

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7

Saturday, December 17th 2011, 5:23pm

Bin mal auf die Bilder gespannt.
Gruß Ecki© :D

vETNH

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8

Saturday, December 17th 2011, 11:52pm

Also ich muss noch ein paar geeignete Kleinteile organisieren, die ich modifizieren kann. Zum einen möchte ich nämlich, dass das Display nicht allzu sehr danach aussieht, dass es nachträglich eingebaut ist - heißt. Es muss sowas wie ein Gehäuse her. Und das gedenke auch aus einer Dose herzustellen.

Zum anderen ist der Abstand von Schaltbebel/-gestänge zum Motor recht groß, sodass da etwas montiert werden muss, was die Reed-Kontakte trägt, aber eben nicht allzu sehr danach aussieht, dass es da nicht hin gehört und gewisse Einstellmöglichkeiten bzgl. der Positionierung ermöglicht. Die Kunststoffverkleidung des Motors/Getriebes an der Seite scheint mir auch nicht so stabil zu sein und das Ganze dürfte einiges an Vibrationen aufnehmen müssen, was nicht sazu führen darf, dass die Verkleidung Risse bekommt.

Nach wie vor aber steht noch die Frage nach dem "Wie ist die Instrumentenverkleidung befestigt?" im Raume. Wenn das einer schon mal demontiert hat und mir einen Tipp geben kann, dann würde mir das einiges an Forschung sparen.

Wie gesagt, ich hab' mir das noch gar nicht angeschaut, gehe aber davon aus, dass das nicht unbedingt selbsterklärend ist. Geschraubt? Gesteckt? Geklammert?
Gruß

Andreas

Diddi

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9

Sunday, December 18th 2011, 11:15am

Armaturenverkleidung demontieren

Hallo!
Als erstes sieht du zwei Schrauben rechts und links in der Verkleidung oberhalb der Instrumente.
Dann gibt es noch zwei Schrauben die Du folgendermaßen findest:
Du musst die Klappen der Handschuhfächer öffnen. Dann kannst Du die Klappen nach oben abziehen.
Sind die Klappen weg siehts Du die Schrauben hinter den Handschuhfächern.
Entfernst Du die Schrauben ist die Verkleidung nur noch aufgesteckt.
Am besten von oben, dann zur Seite und dannach unten rausziehen. (Mit Gefühl, nichts abbrechen!)
Zum Anbauen wieder in umgekehrter Reihenvolge vorgehen.
:hiv: Mit sportlichem Gruß, Dieter!

vETNH

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10

Sunday, December 18th 2011, 3:36pm

Oha, Diddi, nee, da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt....

Ich meine nicht die seitlichen Verkleidung, die den Instrumententräger einrahmenen. DIE hatte ich schon etliche Male im Rahmen meiner Folierungsaktion aus- und wieder eingebaut. Neenee, ich meine die Verkleidung, die die Instrumente und Kontrollleuchten unmittelbar abdeckt.

Übrigens: Der gute "Bucheli" hält sich da, wie in vielen Dingen, ziemlich zurück mit Informationen. Aber der ist eh geschrieben wie ein Horoskop: Zur Hälfte besteht er aus allgemeinem Blabla, das überall und selbst bei der Reparatur von Küchengeräten anwendbar ist.

Mir geht es darum, ggf. darin Bohrungen zu setzen, um einen Halter oder auch das Display direkt anschrauben, von der Unterseite her Muttern ansetzen und die Kabel durchführen zu können. Möglicherweise könnte dabei sogar herauskommen, dass etwas ausgefräst wird, um das Display einzubetten.

Ich habe mir vorhin ein bisschen Zeit genommen für eine Anprobe. Und so ein bisschen bin ich davon weg, das Teil am Instrumententräger zu befestigen. Nicht wegen der Demontage der Abdeckung, sondern einfach, weil sich die Platzverhältnisse ziemlich relativieren, wenn man das am Objekt sieht.

Die ursprüngliche Idee war, das Display zentral zwischen Tacho und Drehzahlmesser unten auf dem Honda-Logo zu befestigen. Da passt es tatsächlich auf die Fläche ohne den Tacho oder den Drehzahlmesser teilweise zu überdecken. Nur mag der Kupplungszug das gar nicht haben, da das Display ca. 20mm (!!!) tief ist und dann zwangsläufig bei größeren Lenkeinschlägen daran hängen bleibt. Selbst dann, wenn man den Kupplungszug mit Kabelbindern an den Gaszügen befestigt, wird das eine ganz enge Nummer, da der Kupplungszug bei großen Lenkeinschlägen Luft braucht (und sich auch holt). Ich denke mal, dass man die untere Kante der Instrumentenabdeckung als Gleitfläche für den Kupplungszug unbedingt erhalten sollte.
Aussägen/Ausfräsen dieses Bereiches unter Erhaltung der unteren Kante und der versenkte Einbau des Displays wäre ggf. eine Option, die dann auch noch sauber aussehen würde. Aber die Sache hat 2 Haken:
  • Die Ganganzeige selbst ist programmierbar und die Programmierung/Bedienung erfolgt durch seitliches Antippen des Displaygehäuses. Dumm, wenn man an dieses nicht mehr heran kommt.
  • keine Ahnung, was an der Stelle unter der Instrumentenverkleidung ist und ob dort genügend Platz zur Verfügung steht. Das ließe sich natürlich feststellen, indem man das mal demontiert.
Im oberen Teil der Instrumentenkonsole ist weniger Platz. Dort müsste auch bei Aufbau des Displays die Kante des Instrumententrägers ausgefräst und das Display ein paar Millimeter über den oberen Abschluss nach oben überstehend montiert werden. Optisch sicher eine der besten Optionen, da das Display dann schön zentral im Sichtbereich wäre. Das überstehende Stückchen ließe sich zudem mit minimalem Aufwand nachträglich verkleiden.
Schade wäre, dass dann natürlich die Uhr auf der Strecke bliebe, die ich eigentlich nicht missen möchte. Allerdings wäre das nicht unbedingt ein NoGo, denn eine Uhr ist kein Instrument, das man andauernd zentral vor der Nase haben muss. Da ließe sich irgendeine batteriebetriebene kleine Uhr an anderer Stelle der Verkleidung anbringen.

Wobei sich mir die Frage aufdrängt, ob die Instrumentenabdeckung auch eine hermetische Abdichtung gegen Feuchtigkeit darstellt. Wenn das so ist, dann wäre jegliche Ausfräsung von vornherein fahrlässig. Auch das musste man also erstmal eruieren. Bucheli hat sich davor ja gedrückt ;-)
Der Aufbau AUF der Instrumentenkonsole WAR auch eine Option. Nur ist es erstaunlich, wie sehr der Eindruck täuschen kann. Wenn man am Objekt ist, dann bemerkt man erst, wie wenig Abstand die PUIG-Scheibe zur Instrumentenkonsole hat. Das Display würde gerade eben so hineinpassen. Also sowas von gerade eben so.... da hätte ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst, dass die Scheibe während des Fahrt andauernd auf das Displaygehäuse hämmert. Also das lassen wir mal lieber.
Nun bin ich fast soweit, den ganz einfachen Weg zu gehen und das Display ganz stumpf dort aufzubauen, wo der linke Lautsprecher montiert würde (wenn man es denn wollte.... ich will kein Radio!!!). Vorteil: Montage äußerst einfach und man kommt jederzeit sehr gut heran, wenn man es programmieren oder die Displayfarbe ändern möchte. Nachteil: Das Display wäre da nun überhaupt nicht mehr zentral.
Insgesamt würde ich im Moment diese Lösung aber dennoch bevorzugen, weil das ratzfix erledigt ist und gar nicht mal so provisorisch aussieht.
Ich würde fast sagen, meine Entscheidung hängt tatsächlich davon ab, wie simpel oder audwendig es ist, die Instrumentenabdeckung aus- und einzubauen und inwieweit die Instrumentenabdeckung nicht nur gegen Spritzwasser schützt, sondern insgesamt gegen eindringen von Feuchtigkeit. Die Frage, wie die Instrumentenabdeckung ausgebaut wird, bleibt also aktuell.
Gruß

Andreas

woblanke

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11

Sunday, December 18th 2011, 3:55pm

Hallo,
ich weiß nicht,ob Du es schon versucht hast.......
wenn Du den Begriff Ganganzeige in die Suchmaske rechts oben eingibts,
bekommst Du 157 Vorschläge.Vielleicht ist ja etwas für Dich dabei.
Es haben sich schon einige Viller mit dem Thema auseinandergesetzt.

Einen schönen vierten Advent @ all
Wolfgang
Ein freundliches Hummel Hummel von Annette und Wolfgang
Uns gibt es nur im Doppelpack

vETNH

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12

Sunday, December 18th 2011, 4:57pm

BEVOR ich diese Aktion begonnen habe (und viel weiter sind wir ja noch nicht), habe ich (nicht nur) hier so ziemlich alles zu dem Thema in mich reingefressen.

Was hier zu finden ist geht überwiegend um die 700er und meistens um die Tacho-/Drehzahlvergleicher, die für mich nicht infrage kommen. Und bei einem Großteil der Suchergebnisse handelt es sich um müßige Diskussionen über das Für und Wider einer Ganganzeige und wie peinlich das sei oder eben auch nicht.

Eben weil es hier um die 650er geht und solche Feinheiten über den Einbau nicht zu finden sind, habe ich den Thread ja auf den Weg gebracht.
Gruß

Andreas

Gert_su

VILLEr und Mehr

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13

Monday, December 19th 2011, 7:47am

Moin,
wie du ja bei deinen Folierungsarbeiten feststellt hast, ist die Instrumenteneinheit fest am Geweih verschraubt. Und mit fest meine ich FEST. Mir ist jedenfalls beim Versuch, die Instrumenteneinheit meiner seligen 650er auszubauen, eine der Gewindehülsen regelrecht aufgeplatzt. War ein Stück Arbeit, die mit Kleber und Kabelbindern wieder in die richtige Form zu kriegen. Hier also schon mal Vorsicht walten lassen. Aber wem sage ich das :whistling:
Die Abdeckungsscheibe ist definitiv so abgedichtet, dass sie kein Wasser an das Innenleben durchläßt. Willst du da was wegnehmen, bekommst du ein Feuchtigkeitsproblem. Das läßt sich zwar eventuell mit Silikon lösen, aber ob das deinen optischen Ansprüchen noch genügt....

Es gibt im Zubehörhandel (Tante Louis etc.) zusätzliche Instrumententräger für den Lenker, die könnten hilfreich sein. Oder halt doch die Montage auf den Lautsprecherflächen. Oder was Eigenes

Zur Befestigung der Reedkontakte: Zum Glück ist der Schalthebel ja glatt, dass kann die Montage erleichtern.
Da gibt es
Kleben (hält das zuverlässig?)
Befestigen mit Kabelbindrn (sieht nicht so professionell aus)
Eventuell kleine Löcher durchbohren (Senken etc.) und eine Trägerplatte verschrauben
Trägerplatte anschweissen ?!

Ich bin auf deine Lösungen gespannt :D :D :D

Gruß

Gert
Nichts ist sicher, absolut nichts. Und selbst das nicht.....
Rettet die Erde!! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade :D
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Davor:
Velo Solex 3800 ca. 1972 - 1975, MZ ETS 250 ca. 1979 - 1982, Kawasaki GPZ 500S 10.2003 - 04.2005, Deauville RC 47 01.04.2005 - 02.08.2007
;(
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michael-karl

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14

Monday, December 19th 2011, 9:25am

Hallo zusammen,

auch ich finde eine Ganganzeige sehr sinnvoll. Selbst wenn mancher das für blödsinn hält. Wenn sie nicht bei mir serienmäßig dran wäre hätte ich sicher da auch was gemacht. Allerdings finde ich irgendwelche kontakte am Schalthebel (vom ästhetischen mal abgesehen) nicht für dauerhaltbar. Ich fände die Version die den Gang aus Geschwindigkeit und Drehzahl berechnet sinnvoller,da besser integrierbar und optisch sowie von der Dauerhaltbarkeit bestimmt zuverlässiger.Trotzdem viel Erfolg dem Themenstarter vETNH beim verzangeln.

Viele Grüße und Gute Fahrt sowie Froher Fest.
Michael
Seit April 2010 BMW K1300GT , der "ICE" unter den Tourern....... :)

vETNH

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Monday, December 19th 2011, 1:54pm

Na klar, das Vergleicher-System hat Vorteile, hat aber entweder im Stand keine Funktion mehr (Geschwindigkeit = Null) oder aber bei gezogener Kupplung. Und genau das will ich so nicht.

Kontakte am Schalthebel wird man durchaus dauerhaltbar hinbekommen. Kabelbinder bleistiftsweise verscheißen nicht von einem Tag auf den anderen und sind sehr schnell ersetzt. Ästhetik hin oder her, das sollte man auch einigermaßen sauber hinbekommen, indem man etwas drüber zieht. Nur sehe ich im Moment einen sehr großen Abstand zum nächsten Festpunkt, sodass es nicht ohne eine Art Konsole gehen wird. Je größer die wird, desto stabiler wird sie sein müssen, damit sie nicht in Schwingungen gerät, was ja den Anstand zum Schaltmagneten verändern würde. Hinzu kommt, dass die nächsten Befestigungspunkte unmittelbar am Motor/Getriebe sind und damit quasi an einem "Vibrator". Ich denke, das wird man berücksichtigen müssen. Mal schauen, ich könnte mir vorstellen, dass ich die Bewegung des Schalthebels abnehme und über einen Bowdenzug an einen Hebel am Rahmen führe. Das muss ich nochmal genau eruieren.

@Gert_su

Siehste, genau sowas habe ich mir nämlich schon gedacht. Dann habe ich da also doch nicht Problemquellen hinein gekünstelt, wo keine sind. Wenn man ein Leben lang mit Luftfahrzeug-Technik umgegangen ist, wird man ein bisschen arg pingelig und durchdenkt alle möglichen Wenns und Abers. Wird echt zur Gewohnheit. Manchmal ist das dann echt übertrieben und andere sind längst fertig, wenn man selbst noch über mögliche Probleme und langfristige Wirkungen nachdenkt. Aber sehr oft beugt man auch "Spätfolgen" vor.
Gruß

Andreas

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Monday, December 19th 2011, 8:57pm

Abend zusammen. Eine Ganganzeige habe ich mir letzten Winter eingebaut. Irgendwas muß ich im Winter ja machen. Verbaut habe ich die Anzeige von elv Elektronik. Die 7-Segmentanzeige die Orginal auf der Platine ist habe ich durch eine kleinere getauscht. So paßt die 7-Segmentanzeige seitlich neben die Ölkontrolleuchte. Die orginale rote Plexischeibe habe ich um die Maße der 7-Segmentanzeige gekürtzt. Ging ganz gut. Auf wunsch kann ich ein Foto nachreichen. Wird leider früh dunkel um diese Jahreszeit. Hinter der Kunstoffverkleidung am Schalthebel habe ich auf einem Edelstahlblech 2 Microschalter mit Rollen befestigt. An der Schaltwelle eine "Nockenscheibe" aus Messing mit einer Madenschraube geklemmt. Eine Nocke steht oben die andere Nocke steht unten. Wie bei einer analogen Uhr die 6 Uhr zeigt. Wenn ich beim schalten die Schaltwelle verdreh betätige ich einen Rollentaster. Einmal zum raufschalten und einmal zum runterschalten. Funktioniert ausgezeichnet und ist von Außen betrachtet "unsichtbar". So war meine Lösung zum "abtasten" der Schaltimpulse.

Linker-Hand-Gruß Jürgen

vETNH

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17

Monday, December 19th 2011, 9:09pm

Hey, klasse!

EIN Foto? Mach mal ruhig mehr.

Du hast also richtige Schalter verwendet? Wäre tatsächlich eine Überlegung wert. Sie Reed-Kontakte sind sicher empfindlicher in Bezug auf den Abstand des Magneten beim Vorbeiführen. Etwas zuviel Spiel in der Geschichte und das wär's dann mit dem Impuls.

Gerade heute habe ich mal unter die Kunststoffverkleidung gefasst und auch festgestellt, dass da Platz ist und - so wie es sich anfühlte - die Schaltwelle offen liegt. Es gibt mit Sicherheit keine Einbauort, der unauffälliger ist. Leider auch so unauffällig, dass davon wohl keine Fotos machbar sind!?!? Wäre wohl ein bisschen viel verlangt, das abzuschrauben, um das zu fotografieren.

Ähmmm....ahne ich das richtig, dass Du die Instrumentenabdeckung demontiert und die Platine darunter eingebaut hast?
Gruß

Andreas

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18

Monday, December 19th 2011, 9:48pm

Hi Foto wie es fertig im dem Instrumententräger ausieht ist nicht das Problem.
Zu 1. Ja es ist viel Arbeit sich an die Schalter zu "schrauben". Als erstes mus der Bugspoilerschutz aus Edelstahl runter, gefolgt von dem Bugspoiler und der Kunstoffabdeckung.
Zu 2. Ich hatte den kompletten Instrumententräger ausgebaut um im Wohnzimmer weiter machen zu können. Dafür muß aber leider die Frontverkleidung runter. Es sei denn Du hast Winkelfinger die in keinem medizinischem Lehrbuch stehen. Die Platine habe ich mit Heißkleber, ich glaube, unter dem Tacho befestigt. Die Kabel im Bogierohr nach außen geführt Stecker gesetzt und weiter gehts. Schließlich will ich mir durch die Kabelei nicht alles zu-oder-verbauen.
Leider habe ich es versäumt Fotos zu machen als ich das ganze eingebaut habe. Da meine bald ein neues Heck bekommt habe ich auch nicht die Zeit am "falschem" Ende zu schrauben. Was mir noch gerade so einfällt: Die Kunstoffverkleidung hat innen einen recht langen "Rüssel" die von der Schaltwelle
durchdrungen wird. Diesen habe ich von innen gekürzt um Platz für das Haltblech zu schaffen. Sonst würde die Verkleidung ja nach außen gebogen werden und unter Spannung verbaut werden. Hoffe die Beschreibung ist verständlich.
So war oder ist meine Lösung.

Linker-Hand-Gruß Jürgen

vETNH

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19

Monday, December 19th 2011, 9:56pm

Doch, ich denke, ich kann Dir einigermaßen folgen. Danke!

Ein neues Heck? Kaputt?
Gruß

Andreas

Jürgen_AC

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20

Tuesday, December 20th 2011, 8:35pm

Bitte ich hoffe das mit dem angehangenen Foto funktioniert. Es ist der Instrumententräger im Wohnzimmer. Fotos digital kann ich nur mit dem Handy machen und dafür ist es nach meinem Feierabend einfach zu dunkel.
Mein Heck ist nicht kaputt. Ich bin derjenige der die Alukoffer auf der Deauville spazieren fährt. Findest Du hier im Forum. So ganz zufrieden bin ich mit der Lösung noch nicht. Ich arbeite daran. Ist nur eine Winterbaustelle von vielen.

Linker-Hand-Gruß Jürgen
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