hallo Harry,
sorry, bin zur Zeit nicht täglich im Forum. Zu deinen Fragen:
Den TÜV hat es bisher nicht interessiert. Nicht mal die Funktion wurde geprüft. Und das jetzt schon mehrfach.
Nach der EU-Richtlinie, und die gilt schon seit vielen Jahren, sind 2 Nebellampen an Motorrädern erlaubt, die erstens symetrisch zur Fahrzeugmitte und 2. nicht höher als die Hauptscheinwerfer eingebaut werden dürfen. Nach der STVZO ist bei Motorrädern nur ein
Auf Dinge wie Licht-Girlanden an den Packtaschen, einen bläulich angestrahlten Motorblock, grüne "Katzenaugen" oder eine bunte Sammlung von reflektierenden Aufklebern an der Verkleidung seiner Maschine wird er verzichten müssen.
Ebenso verhält es sich mit Malereien am Motorrad, bei denen Tagesleuchtfarben verwendet werden.Nebelscheinwerfer
vorgesehen. Aber das ist schon seit ewigen Zeiten überholt, trotzdem gibt es noch einige Wachtmeister, die auf dem Stand des letzten Jahrhunderts sind und nicht gemerkt haben, dass sich Richlinien geändert haben. Die Lampen müssen eine E-Zulassung haben, dann darfst Du sie anbauen. Nebellampen dürfen nur zusammen mit dem Standlicht oder dem Abblendlicht funktionieren. Nicht alleine! Bei Fernlicht müssen sie nicht ausgehen, dürfen aber. Eine Grüne Einschalt-Kontrolleuchte ist zulässig, jedoch nicht vorgeschrieben. Die Lampen dürfen nicht nach vorne oder seitlich über den Fahrzeugrand überstehen!
Den Hinweis mit den notwendigen Kabelquerschnitten kann ich nur immer wieder unterstützen - also über Relais laufen lassen.
Die gesamte Elektrik der 650er läuft nur über ein einziges 0,75qmm starkes Massekabel vom Rahmen an die Batterie. Ich habe mir etliche zusätzliche Massekabel von der Batterie an den Rahmen gelegt - für jeden Zusatzanbau - ich habe die
Einbau von Heizgriffen am Beispiel SAITO IIHeizgriffe
dran, einen Musikverstärker für MP3-Player über Cockpitlautsprecher, eine doppelte und laut hörbare Hupe, Warnblinker nachgerüstet, Alarmanlage....... fast alles über Relais und Schalter, natürlich abgesichert und mit vernünftiger Masseleitung.
Man erkennt die dünnen Leitungen schon daran, wenn man mal mit Fernlicht eine weiße Wand anstrahlt. Zieht man nur zusätzlich noch die Lichthupe, wird plötzlich das Licht nochmal heller - ein deutliches Indiz dafür, dass Honda bei den Kabelquerschnitten nicht großzügig war.
Zur Ausleuchtung: Wie du schon geschrieben hast, du willst gesehen werden.
Meine Meinung dazu: Wenn Dich ein Blindfahrer mit eingeschaltetem Abblendlicht übersieht, dann tut er das auch, wenn du mit Fernlicht oder eingeschalteten Nebellampen, Warnweste oder Polizeieskorte fährst - Blind bleibt blind.
Ich halte die Beleuchtung der 650er nicht für sehr gut - mit tief angebauten Nebellampen, die dann noch rechts und links am Rad vorbei ausleuchten sind nächtliche Kurvenfahrten durchaus ungefährlicher, weil eben die Breite der Fahrbahn besser ausgeleuchtet wird. Dazu reichen 35 Watt vollkommen. Bei Nebel wird natürlich die Sichtbarkeit zusätzlich deutlich erhöht.
Man sollte nur evtl. die Nebellampen noch ein wenig tiefer einstellen, als man das beim Auto machen würde, weil eben bei Kurvenfahrt der "äussere" Scheinwerfer deutlich nach oben kommt und dann evtl. doch blenden könnte.
Fazit: Ich möchte sie nicht mehr missen. Sie erhöhen die passive Sicherheit ganz enorm
Und sind sehr hilfreich, wenn abends im Dunklen mal die Scheinwerferbirne durchbrennt. Den Wechsel möchte ich nämlich im dunklen auch nicht machen

- Nebelampen an und weiter kann es gehen
This post has been edited 2 times, last edit by "Helmut_FKB" (Jan 17th 2012, 7:35pm)