Der Beitrag mit dem Festfressen resultiert wahrscheinlich wieder aus einseitigen Laborversuchen.
Über die Bindung des Abriebs kann man ja noch diskutieren, wobei dann aber jeder Schmierstoff, auch Pasten ausscheiden würden.
Besser wären dort wieder Trockenschmierstoffe wie z.B. Teflonspray, das eine Art Lack mit Teflonpartikeln darstellt und auch bei z.B. Autositzschienen oder Schubladenzügen zum Einsatz kommt. Ist aber ziemlich bald "hinüber", weil es eben nur auflackiert ist und mehr den Sinn hat, dort dauerhaft zu existieren, wo ständig Wassereinflüsse usw. vorliegen um dann bei Erstbenützung sicher zur Verfügung zu stehen (z.B. große Schleusentore bei Sturmflut in Holland). Nach Einsatz müsste im Grunde neu beschichtet werden, leichtere Reibvorgänge, wie z.B. Sitzschienen, halten natürlich schon länger durch. Geht auch nicht für Kugellager, nur für Gleitreibung.
"Festfressen" aufgrund eines Spannungsaufbaus können sich die Teile sicher nicht, das würde bedingen, dass nie gebremst würde, also alle Teile vollkommen passiv "daliegen". Also kann im Laborversuch das statisch sicher so sein, in der Praxis aber unmöglich.
Und wichtig wäre auch noch zu wissen, unter welchen Bedingungen diese "Ergebnisse" erzielt wurden.
Wieviele Stunden Salzeinwirkung bei welcher Konzentration? Wie war die Versuchsanordnung aufgebaut, was wurde konkret gemessen?
Setzt dann voraus, dass die Honda nie mit Wasser gewaschen wird und man wahrscheinlich 6 Monate im Salzwasser fährt.
Ich setze, wie Udo, auch schon seit 30 Jahren Kupferpaste ein, Zündkerzen, Bremsbeläge usw. , es gab noch nie(!) Porbleme.
Ach ja: Die Honda ist auch nur bedingt für Taucheinsätze geeignet, unter Wasser stirbt der Motor ab!
Viele Grüße,
Toni