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bibium_bb

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Topic starter

1

Friday, July 20th 2007, 2:30pm

Radausbau Vorne - Hinten

hallo Viller!

Mit dem Hinterradausbau hatte ich ja so meine Probleme und wollte es vorne auch wissen:

Da ich jetzt 15500km auf dem Vorderrad habe und das Profil auf das Mindestmass von 1.6 mm geschrumpft ist, habe ich gestern das Vorderrad ausgebaut, um es neu tapezieren zu lassen. Und wie man es als Versuchskaninchen gerne macht, wollte ich mit dem 'Bordwerkzeug' auskommen, um in spezieller Umgebung mit Nichtwerkzeug gewappnet zu sein.
1. Mit dem gekröpften 12 mm Steckschlüßel habe ich gleich mal eine der mit Schraubensicherung gesicherten Bremsankerplattenschrauben rundgedreht. Es gibt Ersatz dafür; sie ist genormt. Die restlichen drei machte ich vorsichthalber mit einer Stecknuss und langer Knarre auf.

2. Es gelang mir nicht die Achskontermutter trotz aufgesteckter Verlängerung mit dem "FUSS" aufzudrehen ( sie ist nicht mit Schraubensicherung gesichert!). Auch hier musste ich die lange Knarre ansetzen.

3. Die vier Klemmfaustschrauben sind normal mit viel Handkraft zu lösen mit dem SW12; sie waren aber meinem Gefühl nach viel zu fest geklemmt.

4. Habe den Kreuzschraubendreher montiert, um die Steckachse drehend aus den losen Klemmfäusten zu schieben. Da ich nicht schieben, sondern nur drehen konnte, habe ich die Achskontermutter in die Hohlachse wieder etwas eingedreht und dann mit dem Plastikhammer nachgeholfen. Das geht natürlich nur bis zur Länge des ausstehenden Gewindes der Schraube. By the way: der Sch...ß kreuzschraubendreher fuhr immer wieder aus der Steckhalterung. Daraufhin habe ich ihn einfach ein bischen fester über den 'garagenboden' eingedrückt und siehe da, er hielt dann im Griffstück; war aber dann nur mittels Schraubstock und Gummihammer wieder zu entfernen!!! Eine Zange liegt ja seit neuerer Zeit nicht mehr im Werkzeug :-(

5. Unter deutlichen Kratz und Schleifspuren in der (in Fahrrichtung) linken Klemmfaust und einer eingeschobenen Stahlstange in der Hohlachse kommt dann der Rest ganz gut raus mit Hilfe des ...... Hammers - richtig. Die Achse ist - wie man in meiner Heimat so zu sagen pflegte - furztrocken. Wie kann man nur eine Lagerachse trocken einsetzten ?? Es wäre ja gut, wenn man den Bereich der Klemmfäuste mit Fetten ausspaart, aber die Lagersitze sollte man doch schon fetten oder ? !

Heute nachmittag bekomme ich mein Rad zurück, dann werde ich vom Einbau berichten, falls nochmal etwas zu sagen ist

Euer Bibi
ich versuche ich es nicht wieder an der Ville, denn es gibt wirklich keinen sechsten Gang - Ehrlich

Hans1949

Unregistered

2

Friday, July 20th 2007, 2:39pm

RE: Radausbau Vorne - Hinten

moin Bibi,

ich kenne mich nur mit Wasser aus,
solche schweren Dinge, wie Du sie beschreibst, lasse ich
lieber meinen freundlichen HoHä machen.

Grüße Hans aus Haltern am See

:happy: :happy: :happy: :happy: :happy: :happy: :happy:

bibium_bb

Intermediate

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Topic starter

3

Saturday, July 21st 2007, 12:33am

hallo!

Also jetzt hab ich das Vorderrad wieder in der Gabel. Die Hohlachse einfach einschieben - ist nicht! Man braucht wieder einen Plastikhammer. Auf der Drehmaschine habe ich dann zunächst einmal die klemmende linke Hohlachse mit Schmirgelleinwand polliert und dabei natürlich auch einige Micro abgeschliffen. Jetzt geht sie schon mal ohne Rad ordentlich mit Drehen rein. Dann habe ich die Achse gefettet und das Rad eingelegt. Es flutschte nur so, wie es eigentlich sein sollte.

Dann komme ich zu den Schrauben: Im Handbuch stehen die vorgeschriebenen Drehmomente für die einzelnen Schrauben. Beim Anziehen kamen mir Bedenken, weil der Druckpunkt des Drehmomentschlüßels so früh knackte. Mir war es zuwenig und habe nach meinem Gefühl etwas mit den Bord-Schlüßeln nachgezogen. Jetzt kommt mir der Verdacht, ob da nicht die Montesa-Leute die Angabe Kilopontmeter mit Newtonmeter verwechselt haben, weil das Lösen der Schrauben im Gegensatz zum Anziehen ein Vielfaches an Kraft benötigt hatte.

Hallo Honda-Leute! Falls ihr mitlest, geht mal in die Garage und prüft den Drehmomentschrauber!

Noch ein Wort zum Steckschlüßel (Doppelringschlüßel 12mm ( SW12) und noch ein kleinerer (SW xx)): Kein Wunder, dass man die Schraubenköpfe runddreht. Der Sechskant beginnt erst 2mm später: d.h. die Fase ist zu lang für den kurzen Schraubkopf. Abschleifen an der Schleifmaschine hilft nach.

So jetzt kann ich beruhigt auf den nächsten Radwechsel zugehen; ich weiß jetzt, dass alle Schrauben mit dem Bordwerkzeug aufgehen.

Gruß Bibi
ich versuche ich es nicht wieder an der Ville, denn es gibt wirklich keinen sechsten Gang - Ehrlich

This post has been edited 1 times, last edit by "bibium_bb" (Jul 21st 2007, 12:35am)