Bissl was zum Lesn und schaua.
Griechenlandtour
Teil 1
Donnerstag 30.04.09
Abfahrt acht Uhr
Kilometerstand 42669
Der Bikergott meinte es heute nicht gut mit uns.
Wir schauten zum Fenster raus und es goss wie aus Kübeln.
Es nutzte nichts, wir mussten los denn die Fähre nach Griechenland wartet nicht auf Sonnenschein.
Sie legt morgen um 14 Uhr pünktlich in Venedig ab.
Vom Start an bis Schwaz, dass liegt kurz vor Innsbruck nur Regen.
Wir dachten uns das geht ja schon gut an.
Kurz vor Innsbruck riss dann aber die Wolkendecke auf und die Sonne lugte durch.
vorbei an den restlichen Schneemassen nach Cortina und weiter bis La Secca, unser erstes Etappenziel.
Freitag 01.05.09
Ein vorsichtiger Blick durchs Fenster, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein.
Die Motorräder wurden verzurrt
feucht-fröhlich mit den Kärntner Buben
Es gab Bier, Slibowitz, Hirschwurst und frisches Bauernbrot.
Samstag 02.05.09
Igoumenitsa-Sivota-Parga
Die Straße am Meer entlang ist einfach herrlich. Griffiger Asphalt, eine Kurve sucht die nächste und Natur pur.
Einen schöneren Auftakt unserer GR-Tour hätten wir uns gar nicht vorstellen können.
Sonntag 03.05.09
Durch die Fertigstellung der neuen Autobahn nach Saloniki wird die alte Straße durch die Berge kaum mehr befahren
und wir waren alleine unterwegs.
Ein Traum für jeden Biker.
Oben auf dem Pass lag noch Schnee und wir hatten eine Temperatur von acht Grad.
Montag 04.05.09
Heute besichtigten wir erstmal die Meteoraklöster
In einer kleinen Ortschaft füllten wir wieder mal unsere Spritfässer
und gönnten uns einen Frappe den man selber anmischen musste
Einige kennen den Typen mit der GS bestimmt
Weiter ging es nach Volos der Hauptstadt vom Pilion
Dienstag 05.05.09 u. 06.05.09
Rund um den Pilion
Wir starteten um neun Uhr in Lyri und mussten erst mal die Kurven von gestern wiederholen.
Nach Lyri führt nur eine Straße die am Meer endet und man muss jedes Mal
diese Straße zurück wenn man aus diesem Tal raus will.
In Argalasti gab es dann erst mal Kaffee und los gings rund um den Pilion.
Kurve reihte sich an Kurve und es ging über kleinste Straßen
durch dichte Laubwälder oder an den Bergen entlang immer den Abgrund zum Meer im Blick.
Wir durchfuhren Dörfer die sich kilometerlang am Berg entlang dahin zogen.
Bei Tsangarada machten wir einen Abstecher nach Mesopotamos um das Felsentor im Meer zu besichtigen.
Dann ging es weiter nach Chania auf eine Höhe von 1600m.
Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir in kurzen Serpentinen eine riesige Apfelbaumplantage.
Unterwegs machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Makrinitsa
und bewunderten die kleinen Häuser die alle in die Berge gebaut sind
Der Blick war einfach herrlich, alles Blüte und wir mussten ständig anhalten um immer wieder Fotos zu machen.
Im Süden des Pilion. Immer am Meer entlang
Tintenfischmeeting
Dieses Bild hat Uschi tatsächlich während der Fahrt gemacht
Teil 2 folgt demnächst
Gruß Thomas