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WalterGee

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1

Friday, August 14th 2009, 8:23pm

Reisebericht Holland Teil 1-3

Holland mit dem Motorrad – ja – aber ...... nicht wirklich.

Das Land der geraden Kurven und der flachen Berge ist nicht unbedingt der ultimative Traum eines Bikers. Susanne, die beste Ehefrau von allen und ich, wollten eigentlich in die Berge, aber es war der Wunsch unserer Tochter Juliane, das Land zu bereisen, in dem sie vor fast zwanzig Jahren geboren wurde. Diesen Wunsch haben wir ihr gerne erfüllt und die Berge auf das nächste Jahr verschoben. Da ich die niederländische Nordseeküste – einigen wir uns auf die Niederlande – Holland ist nur eine Provinz der Niederlande – sehr gut kenne, entscheide ich mich für Sint Martenszee in Nord Holland (auch eine Provinz der Niederlande). Da wir nicht im Voraus buchen können, weil wir aus privaten Gründen darauf vorbereitet sein müssen unseren Urlaub jederzeit abzubrechen, haben wir uns für das Zelt, also einen Campingplatz entschieden. Das erfordert einiges mehr an Gepäck und Maja, die 600er Yamaha Fazer von Susanne, und Bertl, die NT 650 V Deauville sind entsprechend schwer beladen. Julianes Emma, die 125er Varadero, soll ohne Gewicht fahren um mit uns mithalten zu können. Auf Bertl’s Soziussitz müssen zwei Packsäcke mit Zelt und Zubehör Platz finden. Diese erweisen sich aber als bequeme und weiche Rückenlehne. Das Topcase und die Seitenkoffer sind voll und der Tankrucksack alleine wiegt schon gut 3,5 Kilo. Susanne fährt mit zwei gut gefüllten Softbags und einer ebenso gut gefüllten Heckrolle, plus Tankrucksack. Am Sonntag Abend haben wir die Maschinen beladen und in Fahrtrichtung unter das Carport gestellt. Am Montag frühstücken wir in aller Ruhe, verabschieden uns von Felix, unserem Kater, der nun von unserer Nachbarin versorgt wird, und lassen uns von Sandra, dem neuen Navi, Richtung Ostfriesland führen. Köhlbrandbrücke, Finkenwerder und Altes Land sind es immer wert über- bzw. durchfahren zu werden. Vor der Köhlbrandbrücke werden wir von sechs oder sieben Motorrädern der Hamburger Polizei überholt. An einer Ampel stehen sie unmittelbar vor uns. Vier der sieben Maschinen haben vollkommen glattgefahrene Reifen. Das Profil ist nur noch im Ansatz erkennbar. Würden wir mit solchen Reifen fahren, würden uns genau diese Herrschaften mit erhobenem Zeigefinger empfindlich zur Kasse bitten und die Maschinen sofort stilllegen. Andererseits habe ich aber auch ein gewisses Verständnis für diese Beamten. Das Land hat kein Geld. Würden sie sich weigern mit diesen Reifen zu fahren, wie es ihre Pflicht wäre, tut es der nächsten Beförderung sicherlich nicht gut, fahren sie mit diesen Reifen und es geschieht ein Unfall, sind sie ebenso die Dummen. Schämen sie sich Herr Bürgermeister von Beust, ihre Beamten in solch eine Situation zu bringen.

Die 71 nach Bremerhaven ist ätzend wie immer und wir sind froh endlich den Wesertunnel zu durchqueren. Hinter Rodenkirchen sehe ich plötzlich das Ortsschild Schwei. Spontan biege ich nach rechts ab und parke Bertl vor der Kirche des Dorfes. Susanne und Juliane stellen ihre Maschinen hinter Bertl ab. Ich schwelge in Nostalgie. Auf diesem Kirchengelände habe ich Teile meiner Kindheit verbracht. Das alte Pfarrhaus existiert nicht mehr und wurde durch geschmacklose, grottenhässliche Gebäude ersetzt. Der Kiesweg, auf dem ich Fahrradfahren lernte, ist immer noch da. Selbst der Stein, gegen den ich fuhr und auf die Nase fiel, liegt noch an seinem Platz. Meine Freundin aus Kindertagen, Renate, zu der ich nach mehr als fünfzig Jahren immer noch Kontakt habe, und ich, haben unter einem geklauten Bettlaken hinter der Friedhofsmauer alte Damen zu Tode erschreckt. Als eine der Damen in Ohnmacht fiel, und der Dorfarzt geholt werden musste, hat uns Renates Vater, der Küster dieser Kirche, den Allerwertesten gründlich versohlt. All diese Gedanken gehen mir in diesem Augenblick durch den Kopf und die Mädels überlassen mich verständnisvoll einige Minuten meinen Erinnerungen. Wir fahren noch durch das kleine Dörfchen und ich finde das Haus von Renates Großmutter wieder. Früher ein Bauernhaus mit Stallungen für unzählige Rinder, heute nur noch ein Wohnhaus. Die Stallungen mussten einer modernen Wohnbebauung weichen. Lediglich die alte Dorfschule scheint unverändert. Auch Niedersachsen spart an der Bildung und seinen Einrichtungen.

Dann geht es weiter. Wir genießen die Fahrt, legen kleine Pausen ein und erreichen Leer. Auch hier war ich vor ca. fünfzig Jahren zum letzen Mal. Natürlich erkenne ich die Stadt nicht mehr. Mein Vater nahm meinen Bruder und mich in den Ferien mit, wenn er mit seinem Tankschiff von Bremerhaven über Nordenham und Elsfleht, nach Emden und Leer fuhr. Leer gefällt mir gut. Eine hübsche Stadt. Die Tourist Info vermittelt uns eine ganze Ferienwohnung, obwohl wir nur eine Nacht bleiben werden. Zwei Terrassen, ein Balkon, ein Pavillon, diverse kleine Teiche, verbunden durch Brücken, Fische, Frösche und alles was das Herz begehrt. Kein Hotel der Luxusklasse könnte annährend dieses Ambiente bieten. [attach]9233[/attach] Wir sind begeistert, schlafen entsprechend gut, frühstücken und machen uns wieder auf den Weg.

Winschoten ist ins Navi eingegeben, aber eine Baustelle macht es uns nicht leicht, die richtige Richtung zu finden. Selbst die sonst so perfekt arbeitende Sandra tut sich schwer. Wir entscheiden uns für die Autobahn. Nieuweschans ist schnell erreicht. Auch hier schwelge ich in Kindheitserinnerungen und erzähle es meinen Mädels. Hier gab es nach dem Kriege gut 10 km „Niemandsland“. Wir mussten den Zug in Deutschland verlassen, mit all unserem Gepäck diese 10 km überwinden, um dann in den niederländischen Anschlusszug einzusteigen. Wenn man Glück hatte, erwischte man das zwischen den Grenzen verkehrende Pferdefuhrwerk. Heute überwindet man die Grenze ohne jegliche Kontrolle. Nun – nahezu ohne Kontrolle. Aber dazu später.

Eine Baustelle verwehrt uns die Einfahrt zu Hoogezand-Sappemeer, der Partnerstadt unseres Heimatortes. Schließlich wohnen wir in der gleichnamigen Straße. Sandra führt uns im Kreis, wir landen an der gleichen Baustelle und fahren ein wenig entnervt weiter nach Groningen. Die niederländischen Autobahnen lassen sich angenehm fahren. Es herrscht nicht diese unangenehme, teils aggressive Hektik, die wir von deutschen Autobahnen kennen. Wir halten uns konsequent an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und haben keine Probleme mit der immer wieder auftauchenden Polizei auf Motorrädern. Nach Groningen verlassen wir die Autobahn und durchfahren kleine und kleinste Ortschaften. Sandra führt uns auf einen kleinen Feldweg und der Weg endet in einer Herde von Kühen. Das war wohl zuviel des Guten. [attach]9234[/attach] Wir kehren um und Sandra findet unverzüglich eine fahrbare Alternative. Wir genießen diese Fahrt, wollen aber nach einiger Zeit vorankommen. Also entern wir die nächste Autobahnauffahrt und geben (bis 120 km/h) Gas.

Links das Ijsselmeer, rechts die Nordsee, so erreichen wir den Afsluitdijk. Susanne und ich kennen dort jeden Fisch und jede Welle mit Vornamen. Sind wir dort doch reichlich gesegelt. Für Juliane ist alles neu. Aber auch für uns ist dieser Anblick überwältigend. Der erste Parkplatz ist unser und wir legen eine ausgedehnte Pause ein. [attach]9235[/attach] [attach]9236[/attach] Der zweite Parkplatz hat einen Aussichtsturm. Der Blick über das Ijsselmeer und über die Waddenzee ist einmalig. [attach]9237[/attach]Die Mädels genießen den Ausblick, ich bleibe bei den Motorrädern. Kornwerderzand auf der friesischen und Den Oever auf der nordholländischen Seite sind uns durch Schleusendurchfahrten gut bekannt. Wir durchfahren Anna Paulowna, die Stadt die durch die gleichnamige Frau Wilhelm II gegründet wurde und erreichen Sint Martenszee.
Ich bin Fahrer, nicht Putzer - baiku de ikimasu ga daisuki desu!

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WalterGee

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2

Friday, August 14th 2009, 8:48pm

Reisebericht Holland Teil 2

Leider ist auf dem Campingplatz nur noch der teuerste Platz (43 Euro pro Nacht) frei, aber wir entscheiden uns dafür, da wir keine Lust zur Weiterfahrt mehr haben. Man verspricht uns, einen preiswerteren Platz, sobald einer frei ist. Man wird uns benachrichtigen. Obwohl zwei Tage später mehr als die Hälfte des Campingplatzes nicht mehr belegt ist, trifft diese zugesagte Nachricht nicht bei uns ein. Schade – aber guter Service ist etwas anderes. Die Niederlande bietet mittlerweile die gleiche traurige Servicewüste wie Deutschland. Wir haben aber auch keine große Lust noch einmal umzuziehen. Also lassen wir es bei dem Versprechen. Der Platz jedoch ist sauber und die sanitären Anlagen sind überwiegend in Ordnung. Na, ja – vielleicht doch nicht so ganz – es wird am Vormittag zwischen 10.30 h und 12.30 h gereinigt, wer jedoch früh aufsteht, findet zum Teil schmutzige Toiletten, Duschen und Waschbecken vor. Bei 43 Euro pro Tag vollkommen unakzeptabel. Auf unserer Rhein/Main Tour im letzten Jahr kosteten vergleichbare Campingplätze zwischen 25 und 32 Euro für uns drei.

Wir bauen das Zelt auf, kaufen in dem recht teuren Sparmarkt ein und verbringen den Abend lesend auf den Luftmatratzen. [attach]9238[/attach] [attach]9239[/attach]

Der nächste Tag ist motorradfrei. Wir wollen am Strand faulenzen und das Wetter spielt mit. Wir müssen so ca. 1,5 km durch eine naturbelassene und schöne Dünenlandschaft laufen, um den Strand zu erreichen, aber der Marsch lohnt sich. Der Strand ist sehr schön. Wir bauen unsere Strandmuschel auf und ich - Held -, nein - großer Held -, wage mich in die eiskalten Fluten. Juliane springt mühelos ins Wasser. Susanne und ich benötigen ein wenig mehr Zeit. Aber auch wir überwinden uns. Sonnencreme kommt reichlich zum Einsatz. Die Sonne lässt sich nicht lumpen. Am Abend fahren wir nach Schagen zum Einkaufen und verbringen den Abend mit unseren Campingplatznachbarn, mit denen wir einige Flaschen Wein leeren.

Nach einer Kopfschmerztablette, einer Dusche und einem guten Frühstück ist die Welt wieder in Ordnung. Wieder geht es nach Schagen. Die Maschinen lassen sich dort recht gut abstellen. Ein traditioneller Markt und die Menschen in diversen friesischen Trachten, teilweise auf Pferdefuhrwerken von friesischen Pferden gezogen. Sehenswert. [attach]9240[/attach] [attach]9241[/attach] [attach]9242[/attach] Dann ist faulenzen, lesen und schwimmen angesagt. [attach]9243[/attach]

Der Himmel am nächsten Morgen ist bedeckt. Es ist unglaublich schwül. Wir schwitzen in den Bikerklamotten. Die Jacken bleiben oben weit geöffnet, sonst ist es nicht zu ertragen. Alkmar ist nicht weit, nur 20 km, jedoch ist die Innenstadt durch den traditionellen Käsemarkt überwiegend gesperrt. Wir parken sehr teuer. Der Käsemarkt ist sicher ganz lustig anzusehen, hat mit dem ursprünglichen Käsehandel wohl nicht mehr allzu viel zu tun. Wie brave Touristen sehen wir dem Treiben eine Zeit lang zu, machen ebenso brav einige Fotos, um dann den Touristenströmen zu entfliehen. Weiter geht es in die alte Seefahrerstadt Hoorn. Die schönen Kirchen, die ich gerne von innen gesehen hätte sind verschlossen. Wie auch in Deutschland versperren die Protestanten ihren Gläubigen den Zutritt zur Kirche. Zu den Gottesdiensten wird dann mal kurz geöffnet. Da sind die Katholiken weit weltoffener. Ihre Gotteshäuser stehen den Gläubigen offen. Der Yachthafen ist rappelvoll, wie schon früher, als ich hier noch segelte. Den traditionellen Hafen besichtigen wir mangels Parkgelegenheit von den Maschinen aus. Am Abend – schwimmen – faulenzen – lesen.

Der Himmel ist bedeckt. Es ist kühler geworden. Auf nach Haarlem. Leider habe ich Sandra falsch eingestellt, und ich glaube an eine Abkürzung, als Sandra uns von der Autobahn führt. Es fällt mir erst reichlich spät auf, das Haarlem nicht mehr unser Ziel ist. Vor uns liegt die Zaanse Schans. [attach]9244[/attach] Auch gut. Wollten wir ohnehin besuchen. Gezählt habe ich sie nicht, die Windmühlen, aber es waren derer reichlich vorhanden. [attach]9247[/attach] Ölmühlen, Senfmühlen, Holzsägemühlen, Farbmühlen, Mühlen zur Entwässerung der Felder und alle zu besichtigen. [attach]9248[/attach]Dazwischen hübsche kleine Häuser mit wunderschönen Gärten und der erste, 1887 gegründete Laden von Albert Heijn, noch so herrlich im Tante Emma Stil, heute eine der größten Lebensmittelketten der Niederlande. Vor unzähligen Jahren hatte ich hier einen Plattbodensegler gechartert und bin mit einem Freund einige Tage über die unzähligen Binnengewässer gesegelt. Die hübsche kleine Werft finde ich nur noch als Trümmerhaufen vor. Was wohl aus Ron geworden ist, der hier noch Holzschiffe auf traditionelle Weise gebaut hat?

Nun programmiere ich Sandra auf Haarlem. Wir kennen diese Stadt noch nicht, und deren Stadtväter wünschen auch nicht, das wir ihre Stadt kennen lernen. Keine Chance unsere Maschinen abzustellen. Dort wo niederländische Motorräder problemlos und unbehelligt parkten, droht man uns Strafmandate an. Die Maschinen außerhalb der Stadt zu parken und auf Park & Ride zurückzugreifen ist bei der hohen Kriminalitätsrate in den Niederlanden nicht anzuraten. Da kann man dann seine Motorräder gleich in die Grachten werfen. Genervt fahren wir nach Amsterdam weiter. Hier wissen wir wenigstens von vornherein, das wir die Motorräder nicht unbeaufsichtigt abstellen können. Wir fahren gemütlich und langsam durch die kleinen Straßen, halten hin- und wieder einmal an und genießen die lebhafte Stadt, die ich sehr mag und schon immer sehr mochte. Übermorgen, das war ohnehin geplant, werden wir ohne Motorräder hier sein.

Wir fahren zurück nach Sint Martenszee und machen noch einen kleinen Umweg über Schagen. Hier kaufe ich bei Albert Heijn noch schnell ein Bierchen für den Abend. Wie hässlich und unpersönlich sind doch diese Supermärkte. Wie hübsch dagegen war doch der erste Laden von Albert Heijn, den wir heute besichtigt haben. Nun, wenigstens ist hier die Kassiererin hübsch und ebenso freundlich. Das entschädigt für vieles. Wir essen beim Chinesen in Schagen. Köstlich kann ich dazu nur sagen. Einfach köstlich. Gerne hätte ich dazu ein Glas Wein getrunken, aber die Maschinen stehen draußen, also bleibt mir nur Wasser. Nun denn – mein Bier wartet im Seitenkoffer. Stunden später wälzen sich drei vollgefutterte Biker auf ihre armen Maschinen.

Und wieder ist frühes Aufstehen angesagt. Wir wollen nach Kaatsheuvel in Brabant. Dem einen oder anderen ist Kaatsheuvel durch den Märchen- und Vergnügungspark „de Efteling“ bekannt. Wir wollen meinen Onkel und meine Tante besuchen, die ich schon 10 Jahre nicht mehr gesehen habe. Zwar bestand immer telefonischer und auch E-Mail-Kontakt, nur gesehen .... aber das sagte ich bereits. Wir halten uns strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und durchfahren unbehelligt eine Radarfalle. Eine ganze Armada von schnellen Sportwagen schießt an uns vorbei und fängt die geblitzten Raser ein. Wir fahren auf eine Raststätte, machen einen sanitären Stopp und unterhalten uns mit zwei schottischen Bikern auf Yamaha und BMW, die aus Norwegen kommend, schon mehr als dreitausend Kilometer auf dem Buckel haben. In Lüneburg hatten sie einen dreitägigen Aufenthalt bei Freunden und sie wussten sogar unsere Kennzeichen als Hamburger Umfeld zu definieren. Das weiß mancher Deutsche nicht. Letztens fragte mich einer, ob RZ Ravensburg heißt. Aua. Ein kurzer Händedruck, ein kurzes „Good Luck“ und wir sind wieder auf der Walz. Auf der Autobahn fällt uns besonders auf, das sehr viele niederländische Biker bei wahnsinnigem Tempo mit kurzen Hosen und flatterndem Hemdchen auf ihren Maschinen sitzen. Turnschuhe – muss ich nicht erst betonen. Gibt es hier noch mehr Wahnsinnige als bei uns? Ich weiß es nicht. Andererseits – wenn ich mit 200 km/h oder mehr auf die Fresse falle, ist die Kleidung auch wurscht.

Meine Familie hat sich kaum verändert. 10 Jahre älter – nun denn – wir auch. Selbst meine Cousine und ihr Mann sind extra aus Groningen gekommen um uns zu sehen. Die Motorräder finden großes Interesse. Mit fünf, sechs Jahren saß ich mit Lederkappe und Brille hinten auf der DKW meines Onkels. Und wenn meine Tante mitfuhr, saß ich mit einem Kissen vorne auf dem Tank. Ja – das ging damals noch. Der Mann meiner Cousine wird im September mit einer Antonow 2, einem großen Doppeldecker, von Kalifornien über Kanada, Grönland, Schottland, England in die Niederlande fliegen. Es wird der erste Atlantic Flug, mit einem aus (teilweise) Pflanzenölen hergestelltem alternativen Treibstoff sein. Ein wenig Lindbergh klingt an, auch wenn er bescheiden nicht mit Lindberg verglichen werden möchte. Meine Cousine muss gute Nerven haben. Der älteste Sohn als Soldat in Afghanistan, der Ehemann ein waghalsiger Pilot auf einem nicht ganz ungefährlichen Flug.

Es wird ein schöner Tag. Ein sehr schöner Tag. Wir haben tausend Themen zu bereden und es wird keine Sekunde langweilig. Und am Abend versprechen wir uns, nicht wieder zehn Jahre zu warten, bevor wir uns wiedersehen. Ich werde es wahrmachen.

Julianes hinterer Reifen verliert Luft. Wir pumpen den Reifen an einer Tankstelle auf und kontrollieren in regelmäßigen und kurzen Abständen. Wir erreichen ohne weitere Probleme den Campingplatz.
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3

Friday, August 14th 2009, 9:45pm

Reisebericht Holland Teil 3

Die Nacht war kalt. Wir stehen früh auf. Heute bleiben die Maschinen auf dem Campingplatz. Die Rezeption druckt uns einen Fahrplan aus und wir genießen die gegenüber der DB recht preisgünstigen öffentlichen Verkehrsmittel der Niederlande. Der Bus kommt auf die Minute genau, der Intercity fährt 4 Minuten später ab Alkmar. [attach]9249[/attach] Etwas mehr als eine halbe Stunde und wir erreichen Amsterdam Central Station. Den Bahnhof könnte man aufgrund seiner überwältigenden Architektur für das Königliche Schloss halten. Tausende von Fahrrädern sind vor und neben dem Bahnhof abgestellt. Ein unglaublicher Anblick. Die bekannten Patchworkläden in denen Susanne unsere Urlaubskasse drastisch schmälern wollte, haben am Montag leider ihren Ruhetag. Daran haben wir nicht gedacht. Wir schlendern durch die Kalverstraat, [attach]9251[/attach] wollen am Schloss der Königin Beatrix schnell mal die Hand schütteln, [attach]9250[/attach] aber man lässt uns nicht zu ihr. Ich hätte ja auch lieber Maxima gesehen, aber das erlauben diese höfischen Lakaien auch nicht. Warum eigentlich nicht? Haben mir doch Fahrtwind, Sturm und Regen manchen Ritterschlag versetzt. Die Nieuwe Kerk, typisch protestantisch, empfängt die Gläubigen nur gegen Bares. Selbst in Rom vor zwei Jahren, waren alle Gotteshäuser, selbst der Petersdom für jedermann frei zugänglich. Die Protestanten ärgern mich. Wenn die so weitermachen, werde ich bald zur anderen Fakultät überlaufen. Oder noch besser – ich werde Buddhist. Dann werde ich wiedergeboren und kann noch all die Touren verwirklichen, die ich in diesem Leben nicht mehr schaffe. Auf dem Weg zum Rembrandthaus laufen wir über einen „Kofferbakmarkt“. Übersetzt „Kofferraummarkt“ – in Deutschland „Flohmarkt“. Meine Großmutter und meine Mutter konnten stundenlang ohne Ermüdungserscheinungen über Märkte und durch Kaufhäuser ziehen. Die Gene sind unverkennbar. Aber unsere Tochter stellt die beiden locker in den Schatten. Meine Kräfte erhalte ich durch das regelmäßige Einverleiben niederländischer Fleischkroketten. Endlich erreichen wir, inzwischen diverse Plastiktüten schleppend, das Rembrandthaus. Und? Ja! Es ist auch Montags geschlossen. Volltreffer. Als alter 68er drohe ich jetzt meinen Mädels, in den erstbesten Coffeeshop zu gehen und mir eine Tüte reinzuziehen. Ich ernte lautes Gelächter. Da entdecke ich auf dem Kofferbakmarkt ein Minigewächshaus mit Cannabis Samen und kaufe das Paket ganz demonstrativ. Töchterchen meint laut lachend: „Mit dir kann man wirklich nirgendwo hingehen“. Ich habe es wirklich nur aus „Jux und Dollerei“ gekauft, denn ich lehne als ehemaliger Drogensüchtiger (starker Zigarettenraucher) heute jeglichen Konsum von Drogen strikt ab. Dabei ist ja Cannabis noch eine harmlose Droge, während Tabak extrem gesundheitsschädlich ist. Cannabis wird nur zum Risiko, wenn andere Stoffe beigemischt werden, gilt daher als Einstiegsdroge und ist bei uns aus diesem Grunde verboten. Würde Cannabis, wie Tabak, legal und unter Aufsicht verpackt werden, wäre Cannabis weit weniger gefährlich als Tabak, denn es macht nicht süchtig. Und würde Cannabis die gleichen steuerlichen Einnahmen wie Tabak bringen, würde so mancher Politiker ganz plötzlich die Ungefährlichkeit dieser Droge erkennen. Also subventioniert man weiterhin die Tabakindustrie. Die Einnahmen sind willkommen und die Drogentoten der Tabakindustrie entlasten die Rentenkassen. Auch ich habe diesen Schwachsinn mit meiner selbstgewählten Sucht jahrelang unterstützt.

Wir genießen weiterhin Amsterdam und sein weltoffenes Flair. Wir verabschieden uns erst am späten Nachmittag und fahren per Intercity zurück nach Alkmar. Als wir den Bahnhof verlassen, sehen wir unseren Bus gerade abfahren. „Nehmen wir halt den nächsten“, sage ich ganz entspannt, denn schließlich haben wir Urlaub, aber Susanne stellt sich mit erhobenem Daumen wie eine Anhalterin an die Straße und tatsächlich, der Bus hält an und lässt uns mitfahren. Kurz vor Sint Martenszee beginnt es zu regnen. Wir hatten bislang ein Riesenglück mit dem Wetter. Da kann man ein wenig Regen schon mal verkraften. Wir verbringen einen gemütlichen Leseabend auf den Luftmatratzen. Juliane liest uns die „tausendste“ Geschichte aus Marc-Uwe Klings „Känguru Chroniken“ vor, lacht dabei so, das wir nur die Hälfte verstehen und ständig nachfragen müssen. Der Regen stört uns nicht. 3000 mm Wassersäule hält einiges aus.

Wir entschließen uns zur Abreise. Juliane muss zur Uni nach Berlin, hat Vorstellungsgespräche und wir wollen nicht unter Zeitdruck geraten. Der Kater frisst auch nicht mehr richtig und hat Sehnsucht nach uns. Für die Rückfahrt nehmen wir uns wieder 2 Tage vor. Wir wollen in einem Hotel oder einer Pension übernachten. Das Zelt muss nass eingepackt werden. Es regnet immer wieder. Ich pumpe Julianes Reifen mittels Patrone auf. Das Verladen des Gepäcks dauert seine Zeit und wir kommen erst gegen Mittag los. In Anna Paulowna entert Susanne noch einen Patchworkladen, dann geht es weiter zum Afsluitdijk. Es ist wieder trocken. Ich klettere gemeinsam mit Juliane auf den Aussichtsturm. Susanne bewacht die Motorräder. In Nieuweschans, unmittelbar vor der deutschen Grenze, verlassen wir die Autobahn. In einem Straßencafe rasten wir und ich genieße die letzten Kroketten für lange Zeit. Dann überfahren wir die Grenze. Niedersachsen grüßt. Neben einem Parkplatz steht ein unscheinbarer Golf und ich halte ihn für einen Radarwagen. Auf einem Parkplatz machen wir Rast. Plötzlich taucht dieser Golf auf und bleibt mit einigem Abstand hinter uns stehen. Ein Mann kommt mit ausgestrecktem Arm auf uns zu. In der Hand einen Ausweis. „Deutscher Zoll. Haben sie etwas anzumelden?“ Juliane wird kreidebleich. Haben wir doch die Cannabis Samen im Gepäck. Ich stelle mich vor sie, damit der Zöllner ihr entsetztes Gesicht nicht sieht. Der Zöllner befragt uns höflich und freundlich. „Rauchen sie?“ „Nein.“ „Alkohol?“ „Wir trinken nicht.“ „Lügen sie?“ „Nur manchmal.“ Juliane wundert sich, das ihre Eltern so ruhig und entspannt sind. Sie weiß nicht, das ihre Mutter die Cannabis Samen bereits auf dem Campingplatz in den Müll geworfen hat. Sie weiß auch nicht, das der Import dieser Samen nicht verboten ist. Lediglich der Anbau ist verboten. Ganz verkalkt sind die Alten doch noch nicht. „Sie sind ja ganz manierlich gefahren und wir wollten nur mal sehen, wer denn da unter den Helmen steckt. Gute Weiterfahrt.“ Dann geht der Golf wieder auf die Suche nach Schmugglern. Als Biker scheinst du von vornherein als solcher abgestempelt zu sein. Sandra richtet unsere Nasen in Richtung Oldenburg. Dort verlassen wir die Autobahn, tanken, klönen mit einem Harley-Fahrer, der am darauffolgenden Tag nach Norwegen will und wünschen ihm eine gute Fahrt. Ohne Autobahn gibt Sandra 276 km, über die Autobahn 176 km an. Wir entschließen uns also wieder für die Autobahn, obwohl mich diese stupide Fahrerei langsam nervt. Dafür können wir auf eine Übernachtung verzichten und in den eigenen Betten schlafen. Und wir müssen nicht noch einmal das gesamte Gepäck ab- und aufladen. Bei Bremen kündigt Sandra einen Stau an und ich gebe das Umfahren des Staus ein. Doch kurz darauf wird die Staumeldung aufgehoben und wir bleiben auf der Autobahn. [attach]9256[/attach][attach]9257[/attach][attach]9258[/attach]Noch eine Kaffeepause, dann taucht das Horster Dreieck vor uns auf. Autobahn Stilhorn „Sperrung“ wird gemeldet. „Soll ich eine alternative Route suchen?“ „Ja“. Kurz darauf die Meldung „Stau auf der alternativen Strecke“. Jetzt – „Soll ich eine andere alternative Route suchen?“ „Ja“. Jetzt scheucht uns Sandra zum Maschener Kreuz und weiter Richtung Lüneburg. Bei Handorf geht es über die B 404 nach Hause. Dolle Technik. Bin voller Begeisterung.

Laut mauzend begrüßt uns Felix. Er springt von Arm zu Arm und kann sich kaum beruhigen. Doch dann geht er an seinen Futternapf, frisst ausgiebig und laut schnurrend.

Gesamte Kilometerleistung: 1647 km. Einiges weniger als im letzten Jahr auf der Rhein/Mosel Tour.

Fazit: Niederlande mit dem Motorrad? Nein – nicht wirklich. Die Straßen sind gerade und langweilig, die Landschaft eintönig. Entweder bebaut oder landwirtschaftlich genutzt. Die Städte sind motorradunfreundlich, bieten keine, wenig geeignete oder extrem teure Parkplätze. Einheimische Motorradfahrer dürfen ihre Maschinen nahezu überall unbehelligt abstellen. Polizei und Ordnungsbehörden machen gezielt Jagd auf ausländische Kennzeichen. Falsches Parken kostet (so sagte man uns) 65,-- € pro Maschine. Schnelles Fahren, und die niederländischen Motorradfahrer fahren zum Teil schnell – sehr schnell. Ausländische Kennzeichen werden auch hier bevorzugt zur Kasse gebeten, und es kostet ein Vermögen, nicht selten auch das Motorrad. Die Parksituationen in den Städten sind unakzeptabel. Sind Touristen nicht erwünscht? Sind Biker nicht erwünscht? Es scheint fast so. Wir sind emotional mit diesem Land und ihren Menschen verbunden. Für uns war es eine lohnenswerte Tour und wir hatten eine sehr schöne Zeit. Haben wir doch Orte, Städte und liebe Verwandte nach Jahren wiedergesehen. Denen, die mit diesem Land nicht so verbunden sind wie wir, kann ich eine Tour durch die Niederlande nicht empfehlen. Das Land ist sehr teuer geworden, fahren und parken erwähnte ich bereits, und auch der Campingplatz, er war o.k. - gut, nichts außergewöhnliches, aber wesentlich teurer als vergleichbare Plätze in Deutschland. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt vorne und hinten nicht. Der Strand ist schön und lädt zu faulenzen ein, aber Biker wollen auch fahren. In den Niederlanden kämpft man sich von Stau zu Stau. Hohle Gasse? – Ja – Möglich! Wir haben uns sicherheitshalber immer einheimischen Bikern angeschlossen.

Niederlande mit dem Motorrad? Ja – geht – mit Einschränkungen. Aber nicht so wirklich. Im nächsten Jahr werden es wieder die Berge.

Anmerkung: Ich habe mich nicht immer auf einen reinen Reisebericht beschränkt und persönliche Ansichten zum Besten gegeben. Es handelt sich, wie gesagt, um meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten.


Walter
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woblanke

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4

Friday, August 14th 2009, 11:11pm

Hallo Walter,
Danke für diesen schönen Reisebericht.
Wir wünschen Euch noch ein paar entspannte Tage.
Gruß
Annette und Wolfgang
Ein freundliches Hummel Hummel von Annette und Wolfgang
Uns gibt es nur im Doppelpack

Wingster

Grauesel mit Silberschimmel

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Saturday, August 15th 2009, 8:55am

Hallo Walter,
für diesen tollen Bericht hast Du Dir pro Teil je einen Tag Sonderurlaub verdient, ... :thumbsup: Klaus
Deauville seit September 2008 mit 26800 Km

Bruno07

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Monday, August 17th 2009, 8:17am

Hallo Walter, :thumbsup:

vielen dank für deinen 3 teiligen Reisebericht. War wieder, wie immer, von dir schön ausführlich geschrieben und sehr informativ.
::=dnk=::

Ich werde es nun erst Recht vermeiden dieses Land mit dem Motorrad zu bereisen. Ich habe ja auch Verwandte dort wohnen und zwar in Ede.
:thumbup:
Nur da fahren wir dann doch lieber weiter mit dem Pkw hin... :nixweiss:

Schade zu lesen was aus den Niederlanden geworden ist. Was waren die damals in den 60er/70er Jahren so Gastfreundlich. Und es war so schön billig als wir dort Urlaub gemacht haben!
:O :troest:

Nun, Vergangenheit!
:wow:

gruß
Bruno
Wenn wir uns nicht ständig ändern, wachsen wir nicht. Wenn wir nicht wachsen, leben wir nicht wirklich.
(Gail Sheehy)

Peter "Emsland"

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Monday, August 17th 2009, 8:47am

Kann man so nicht stehen lassen . . . Bruno

Ich selbst wohne in Lingen und bin oft in Holland zum Einkaufen oder auch mal um nur eine "Tour" zu drehen am Wochenende und aus meiner Sicht sind die Holländer Gastfreundlich wenn man sich als Gast benimmt. Preiswert einkaufen geht auch wenn man vergleicht (Zigaretten, Kaffee, Sprit, Möbel, Gartensachen usw.). Berge gibt´s natürlich nicht im "Flachländle" dafür aber wird die Sicht nicht durch Wälder versperrt und man kann teilweise schon morgens sehen wer abends zu besuch kommt.

Beim Motorradrennen in Assen in diesem Jahr konnte ich feststellen wie Motorradfreundlich die Holländische Polizei ist und das gegenüber allen Nationalitäten. Zuvorkommend und freundlich und wegweisend und das bei 100.000 Besuchern, wo Stress angesagt ist.

Wenn man etwas zu bemängeln sucht findet man auch etwas, aber das wird den Holländern in Deutschland auch gelingen.

Abschließend kann ich noch anmerken: Eigentlich sollten alle den Rat befolgen nicht nach Holland zu fahren . . . . dann ist dort mehr Platz :D
X( "Emslandbiker on Tour"! 8)

Bruno07

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8

Monday, August 17th 2009, 1:23pm

Hallo Peter "E", ::hellos::

nun ich denke schon, dass wir diesen Unterschied zwischen "Grenzgänger" und "Touristen" machen sollten.
:nixweiss: :grbl: :thumbsup:
Denn, je tiefer man ins Niederländische fährt, begegnet man auch immer mehr die typisch Einheimischen... :O
Dort entstehen diese Urängste gegenüber der Globalisierung. Und "Schuld" haben natürlich die Ausländer (wir, wer sonst :O ) und die unschuldigen Holländer müssen darunter leiden. ::willen::

An der Grenze leben beide Seiten voneinander und so glaube ich es dir auch gerne, dass das stets gut geht.
:thumbsup: :whisper: :troest:

Und die Vorzüge die du nennst, dass du morgens schon siehst wenn ich in Hamburg losfahre, na na na, ob mir das den Tag verderben würde? :O

Ach so Assen, ja da ist die Niederländische Polizei einfach nur überfordert und drückt für diese Tage beide Augen zu und macht mit!
:ups: ::spass::

Und es werden noch genügend Biker durch dieses ansonsten wunderschöne Tulpen- und Fahrradland reisen so lange es Benzin gibt.
:thumbsup: :thumbup: :whistling:

Ich fahre leider zu gern in die Berge, leider deshalb, weil die Anreise gemein ist!
:thumbdown:
Aber sonst? Nichts geht über Pässe fahren, Serpentinen genießen und Höhenunterschiede im Minutentakt erleben! :::020:::

Wie sagte mal wer? "Man kann eben nicht Alles haben!"
:nixweiss: :grmster:

gruß
::prost::
Bruno
Wenn wir uns nicht ständig ändern, wachsen wir nicht. Wenn wir nicht wachsen, leben wir nicht wirklich.
(Gail Sheehy)

WalterGee

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Topic starter

9

Monday, August 17th 2009, 6:43pm

Moin, Moin,

Bruno du hast es auf den Punkt gebracht.

Gruß

Walter
P.S. Schicke PN
Ich bin Fahrer, nicht Putzer - baiku de ikimasu ga daisuki desu!