Boule for Pastis –Tour, oder die Tour der[attach]13016[/attach]
Am Ende der „Born-to-be-wild-Tour“ 2008 stand eigentlich fest, dass es baldmöglichst wieder in die Seealpen gehen muß.
Relativ schnell waren alle zur Verfügung stehenden 13 Zimmer ausgebucht und die Planung konnte beginnen.
Die Protagonisten der diesjährigen Tour waren:
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Andrea---gibt es auch Sambucca ?—aus EN
Andreas---im wirklichen Leben verlege ich Schläuche—aus UN
Christoph---drei Frauen sind zu viel für ihn----aus der CH
Clemens---war ja“ doch „schön mit den Frauen---aus HD
Dirk—das Erdbeertörtchen--- aus GE
Eddi—ich fahr Kurven bis zum erbrechen—aus RV
Egbert---wann gibt es wieder freies Fahren?---aus MK
Hans-Werner---- diesmal muß ich mit Martina kuscheln—aus SO
Heidi—die Frau mit den heilenden Händen---aus W
Holger—Kurven machen richtig Spaß----aus EN
Isabel---eigentlich lieb(t)e ich die Berge ja nur mit Schnee---aus EN
Martina----nie wieder Col d`Allos---aus SO
Martin—die Deauville ist auch für Schotter gut----aus MS
Reinhard—ich fahr nie mehr mit Wolf durch Nizza--aus EN
Torsten—der rasende Optiker----aus PE
Ulli---lass dein Haar herunter---aus RV
Wolf—ich liebe belgische Varas—aus EN
Tag 1. Samstag, 04.09.2010
Der Tag ist schnell beschrieben, alle Beteiligten—na gut fast alle—machten sich an diesem Tag auf in Richtung Süden.
Übernachtet wurde in verschiedenen Unterkünften im südl. Schwarzwald.
Tag 2, Sonntag, 05.09.2010
Heute trafen sich alle auf zwei Rädern Anreisende auf der Raststätte „Pratteln-Süd“, kurz hinter Basel.
Wie schon 2008 hatte Christophs Frau Traudl wieder kräftig aufgetischt, um die Männer für die lange Reise in den Süden zu stärken.[attach]13017[/attach]
Sogar Clemens schaffte es, trotz harter Nacht hinter dem Tresen seines Heimatorts, pünktlich
zum Startort.
Nicht nur Clemens war pünktlich, auch die ließ sich pünktlich blicken und blieb-- mit einer Ausnahme--- unser ständiger Begleiter auf der gesamten Tour.
Im ruhigen Schweizer Tempo rollte der Convoy auf der BAB Richtung Süden. Am „Lac de Gruyere“ legten wir eine kurze Rast ein.[attach]13018[/attach]
Hier konnte man auch feststellen--nicht alle Kühe sind lila[attach]13023[/attach]
Anschließend teilte sich die Gruppe.
Martin, Christoph, Torsten und Holger nahmen die Route über Martigny und den Col de la Forclaz.
Zusammen mit Eddi/Ulli, Clemens, Andreas und Dirk wählte ich die Route über Genf, Annecy bis Aix-les-bains.
Hier verließen wir dann endlich die Autobahn und atmeten befreite Kurvenluft auf der Anfahrt zum Col de Plainspalais. Weiter ging es Richtung Chambery und hinauf zum Granierpass. In St. Pierre de Chartruese trafen wir dann erstmals auf das Schild, dass uns in der nächsten Woche noch soviel Freude bereiten sollte.----Route barree
Es blieb uns somit nur der Umweg über Grenoble, was uns aber auch durch weitere schöne Abschnitte des Chartreuse-Parks führte.
Gegen 17 h traf dann unsere Gruppe am Zielort „Pont-en-Royans“ ein. Nur das Gespann Reinhard, Andrea, Isabel und Heidi war bereits auf 6 Rädern eingetroffen.
Zu später Stunde traf dann auch Martin mit seiner Gruppe( ebenfalls Umleitungs geschädigt) und Egbert mit seinem Gespann Martina/Hans-Werner ein.
Obwohl die eigentliche Ferienzeit in Frankreich beendet war, präsentierte sich Pont en Royans als lebhaftes Kleinod am nördlichen Rand des Vercors.[attach]13019[/attach] [attach]13020[/attach] [attach]13021[/attach]
Übernachtet haben wir im Hôtel Le Musée de l'Eau
Schon das Abendessen am ersten Abend und die freundliche Bewirtung zeigte, dass der Tipp
Von Christoph goldrichtig war.
Nach einem kurzweiligen Abend bei Wein und Pastis klang der erste richtige Tourabend aus.
Ergänzung zu Tag 2:
Sonntags mittags ist auf dem Col de Forclaz die Hölle los, es scheint ein beliebter schweizerisch-französischer Ausflugspunkt zu sein.
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Dafür belohnte uns die Abfahrt nach Chamonix mit einem grandiosen Blick auf den höchsten Berg der Alpen, der an diesem Tage seinem Namen alle Ehre machte.
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t.b.c.
Martin Es muß ja nicht alles Sinn machen.
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Schon am gestrigen Abend hatten wir erfahren, dass zwei wichtige Straßen derzeit gesperrt sind, u.a. die Grands Goulets----aber macht nixxx---hier ist eine Straße fast so schön , wie die andere
Um Punkt 09.00 h traf sich die ganze Bande zur Abfahrt.[attach]13035[/attach]
Schon am südl Ortsausgang von Pont en Royans beginnt eine der schönsten Strecken des Vercors—dieBourne Schlucht.[attach]13036[/attach]
Ohne Vorwarnung wird man in ein landschaftliches Paradies geworfen.[attach]13037[/attach] [attach]13038[/attach] [attach]13040[/attach] [attach]13046[/attach] [attach]13039[/attach]
Weiter ging s zunächst Richtung Süden nach Vassieux.Dort wartete eine Tasse Kaffee[attach]13041[/attach] auf die Mitfahrer und die benötigten Utensilien für das mittägliche Picknick wurden eingekauft.
Einer plötzlichen Eingebung folgenden plante ich spontan noch eine Rundtour zum Col de Vassieux mit ein. Der Straßenzustand stieß allerdings nicht auf allgemeine Zustimmung.[attach]13042[/attach]
Anschließend fuhren wir weiter nordwärts über den Col de la machine zum zweiten Höhepunkt des Vercors—der
Schlucht Combe Laval.Es wurde in allen Lagen fotografiert.[attach]13043[/attach]
Um einmal einen Eindruck dieser grandiosen Schluckt zu bekommen, konnte ich meine Sozia zu folgende Filmaufnahmen annmieren:
Die Weiterfahrt nach St.Jean war nicht ganz ungefährlich [attach]13044[/attach] Dort wechselten wir wieder die Richtung und fuhren zum Col de la Croix, um dort das geplante Picknick ein zu nehmen. Beim Abbiegen auf die D 199 trafen wir dann mal wieder auf eines dieser lustigen gelben Schilder, welches uns verkündete, dass die Durchfahrt über den Col de la Bataille gesperrt sei.[attach]13045[/attach]
Damit war die geplante Runde leider geplatzt.
Clemens und Martin versuchten es trotzdem, während der Rest der Gruppe nochmals über die Combe Laval nach Pont en Royans zurück fuhr.
tbc
***Datum korrigiert auf 06.09.2010 .Martin/marthon-Mod***
Da wir dadurch zeitlich wesentlich früher als geplant zurück waren, nutze ein Teil der Gruppe den Nachmittag für ein Bad in der Menge [attach]13047[/attach], einen Bummel durchs Dorf mit Fotoshooting [attach]13048[/attach]
oder einfach für einen gemütlichen Plausch in einer der zahlreichen Kneipen.
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Nicht so die „fahrwütigen“, Martin, Reinhard, Torsten, Eddi und ich, wir fuhren nochmals in die Bourne Schlucht und dann auf kleinsten Straßen in Richtung Presles,[attach]13049[/attach] den Col du Mont Noir , Rencurcel und wieder zurück nach Pont.
Die Fahrt erlaubte wunderschöne Blicke von weit oben in die Schlucht.[attach]13050[/attach]
Anschließend gesellten wir uns dann zur "Kneipenrunde" und verströmten herben Männerduft [attach]13054[/attach]
Mit einem leckeren Abendessen[attach]13053[/attach] i.V.m dem obligatorischen Pastis und einem kritischen Blick
auf die Wetteraussichten für die Fahrt am morgigen Tag nach Beauvezer ging das Erlebnis Vercors zu Ende.
Da war er dann; unser Regentag . Schon das Donnergrollen in der Nacht und ein Blick aus dem Fenster am frühen Morgen zeigte, dass es keine lustige Fahrt werden würde.
Obwohl es bei der Abfahrt um 09.00 h trocken war, entschieden wir uns doch alle dafür, die Gummipellen direkt über zu ziehen. Wir wurden nicht enttäuscht. Kurz vor Grenoble öffneten sich die Schleusen. Anschließend kam es im dichten Verkehr der Metropole zur Spaltung der Gruppe. Nach kurzem Telefongespräch während eines Stops am Lac de Laffrey [attach]13070[/attach]bei der die Positionen der einzelnen Gruppen ermittelt wurden[attach]13071[/attach], entschlossen wir uns, die Dreiteilung bei zu behalten.
Weiter ging es über die Route Napoleon—zum Regen gesellte sich nun auch noch heftiger Wind—in Richtung Gap und weiter zum Lac Serre Poncon[attach]13072[/attach] [attach]13073[/attach] . Vorbei an den berühmten "Les Desmoiselles Coiffees" [attach]13074[/attach], schnell ein Foto[attach]13075[/attach] und ein letzter Blick auf den See [attach]13076[/attach] und dann schnell zur nächsten Station, dem Col d`Allos, diesmal nicht besonders schön zu fahren, da viele Steine auf der Fahrbahn lagen und es sogar ab und zu Gegenverkehr gab [attach]13077[/attach]. Auf der Passhöhe erwarteten uns frostige Temperaturen[attach]13078[/attach] und nach dem obligatorischen Rundumblick [attach]13079[/attach] setzen wir die Fahrt nach Beauvezer fort.[attach]13080[/attach]
Nach diversen kalten und warmen Getränken , einer warmen Dusche und einem super Essen[attach]13081[/attach] stieg die Stimmung aber schnell wieder nach oben ----und mit recht, denn schon am nächsten Tag sollte die Sonne wieder scheinen….. ***Datum korrigiert auf 07.09.2010 . Martin/marthon-Mod
Die ganze Nacht hatte es in Strömen geregnet und ich hatte schon arge Zweifel an den Vorhersagen von meteo.france.
Gegen 07.15 h weckten mich jedoch Gesprächsfetzen, die aus Richtung unserer geparkten Moppeds kamen. DIEBE?? —nein, die ersten Mitfahrer standen schon Tücher schwingend [attach]13094[/attach]
an ihren Fahrzeugen---dabei war die Abfahrt doch erst für 09.00 h geplant.
Der Blick in den Himmel zeigte mir ein strahlendes blau.
Was soll ich sagen, obwohl am abend vorher noch einige weibliche Tourteilnehmer mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht hatten, die Abfahrtzeit nach hinten zu verlegen—was natürlich misslang —standen sie alle um neun Uhr parat und im leichten Bodennebel ging es zunächst an den Lac de Castillion. [attach]13095[/attach] [attach]13096[/attach] mit seinem imposanten Stauwehr [attach]13097[/attach] [attach]13098[/attach]
....und weiter nach Castellane, dem Tor zum Grand Canyon du Verdon, bewacht von der Kirche Notre Dame du Roc.[attach]13099[/attach] Da in Castellane Markttag war,[attach]13101[/attach] wurde direkt fürs Mittagessen eingekauft . Anschließend ging es dann stadtauswärts[attach]13102[/attach] Richtung Südseite des Canyon
zum"Balcons de la Mescla" [attach]13103[/attach] Von dort hatte man einen wunderbaren Einblick in die
tiefen Schluchten des Verdon.[attach]13104[/attach] Da eine Umfahrung des Canyon sehr zeitaufwendig ist,verzichteten wir darauf und fuhren nach einem letzten Blick wieder Richtung Osten. Wunderschöne kleine Straßen führten uns zunächst ins Tal von Artuby, um dort wieder ein schönes Picknick zu veranstalten .[attach]13105[/attach] Die Weiterfahrt führte uns dann über das Val de Chavagne[attach]13106[/attach] in eine "Cite Vauban"—nach .......
Hoch oberhalb des Stadt thront eine trutzige Burg,[attach]13108[/attach] dessen Begehung wir uns aber aufgrund der mittlerweile herrschenden Temperaturen und des doch gewaltigen Höhenunterschieds ersparten—wir sind ja Motorradfahrer und keine Wanderer.
Doch auch der Ort selbst ist eine kleine "Wanderung" wert[attach]13109[/attach] [attach]13110[/attach] [attach]13111[/attach] [attach]13112[/attach] [attach]13113[/attach], man findet sogar versteckte Kunst [attach]13114[/attach]
und ein Museum, das man hier bestimmt nicht vermutet [attach]13115[/attach]
Am frühen Nachmittag erreichten wir das optische Highlight des Tages, die Daluis-Schlucht.[attach]13116[/attach]
12 km rote Felsformationen führten uns entlang des Flusses Var nach Norden--bis zum Endpunkt---der Pont de la Mariée
Auch hier sagt ein Film mehr als tausend Worte, den Endpunkt des Films markiert die o.g. Brücke, (hier soll sich dereinst eine Jungfrau aus Liebeskummer---warum auch sonst -- in den Tod gestürzt haben).
http://www.youtube.com/watch?v=tXYdZpFYWEk
Ein Blick von der Brücke in die Schlucht zeigt,[attach]13117[/attach] warum diese Brücke bei Bungeespringern sehr beliebt ist---mir könnten sie gar nicht soviel bieten, um da runter zu springen
Zum Abschluß blieb dann noch der Lieblingspass der Teilnehmer von 2008—der Col des Champs.[attach]13118[/attach] Die Begeisterung der landschaftlichen Schönheit blieb auch auf die neuen Mitfahrer nicht ohne Wirkung--man hat das Gefühl, man ist alleine auf der Welt[attach]13119[/attach]. Lediglich die Westrampe nach Colmars war in einem erhebliche schlechteren Zustand als 2008—hier zeigt sich, dass die Departmentgrenze genau auf dem Scheitelpunkt des Passes liegt.
Nach einem wunderschönen Tag gab es abends noch eine kleine Überraschung , sozusagen „Schampus an der Bar“, Egbert kredenzte anlässlich seines kurz zuvor gefeierten 50. eine Flasche Champagner für die Tourteilnehmer.
Zu vorgerückter Stunde merkten einige Mitfahrer jetzt, dass das Fahren hier doch etwas anderes ist und das Bett war der willkommene Abschluß eines schönen Tages.
da der gestrige Abend doch für einige doch recht hart war lief es heute unter dem Motto,"jeder macht, was er will"
Während sich Clemens mit Martin, Egbert und Christoph im „Off road“ fahren übte, verschlug es Andreas und Dirk nochmals in den "Grand Canyon du Verdon" und Holger plante eine Fototour in die Umgebung, tja und die holde Weiblichkeit ließ sich von Leo in eine nahegelegene Schlucht bringen, um dort eine Runde zu Wandern. (dazu demnächst mehr)
Eddi, Hans-Werner, Reinhard, Torsten und ich fuhren zunächst über den Col St. Michel vorbei an Merailles [attach]13150[/attach] über Entrevaux nach Puget Theniers. Dort schlugen wir uns südl. über den Col de St. Raphael auf abgelegenen Kleinststraßen (D 27), die uns zunächst einen Blick auf Puget von oben erlaubten[attach]13151[/attach] und anschließend immerwieder traumhafte Aussichten boten [attach]13152[/attach] [attach]13153[/attach] [attach]13154[/attach]in Richtung Toudon [attach]13155[/attach] [attach]13156[/attach]. Nachdem wir kurz hinter Bonson auf die Schnellstraße trafen, mussten wir uns leider von Eddi verabschieden, dessen Magen Kapriolen schlug--den Grund hierfür konnten wir uns gaaar nicht erklären.
Da wir recht flott unterwegs waren, entschied sich der Rest zu einem Trip ans Mittelmeer.
Über Antibes ging es nach Cannes. Das Fahren in französischen Städten erfordert eine gewisse Anpassung, Reinhard trieb es allerdings manchmal den Angstschweiß auf die Stirn.
In Cannes gönnten wir uns einen Kaffee am Strand [attach]13157[/attach] ][attach]13158[/attach] [attach]13159[/attach] um dann ob der herrschenden Hektik und einiger dunkler Wolken aus Osten --mit einem letzten Blick auf das teuerste Hotel in Cannes [attach]13160[/attach] fluchtartig über Grasse und die "Route Napoleon" wieder heimische Gefilde aufzusuchen. Die "Route Napoleon", oder auch D 6085 ist eine gut ausgebaute Passtrasse, auf der man es mal etwas zügiger gehen lassen kann und trotzdem--oder vielleicht auch deswegen-- hat sie ihren Reiz.
Hallo Wolf,
schon mal daran einen Gedanken verschwendet das "hauptberuflich" zu machen?? Deine Reiseberichte sind ja so klasse geschrieben, da können sich einige "Profis" der schreibenden Zunft mal Anregungen holen. Einfach erfrischend (wenn auch einiges zensiert ) und realistisch geschrieben.
Danke für diese Einblicke, Fotos und Videos (Gruß an die Kamerafrau Isa )
DLzG
Sir Henry
Kaum macht man es richtig - schon geht es !!!
1976-1978 Kreidler Florett, 1980-1984 Honda 250 T, 1985-1986 Honda CB500, 1986-2004 Honda VT 500 C (PC05), seit 2007 Deauville NT700VA
hauptberuflich---nein, dass würde dann wahrscheinlich einem Zwang unterliegen--und Motorradfahren und Tourberichte schreiben--die dem ein oder anderen gefallen--sollen einfach nur Spaß machen es gibt übrigens einige unter den Mitfahrern, die dies genauso gut könnten--manche schreiben sogar tolle Gedichte--aber auch dazu später mehr.
daher jetzt Teil 2 vom 6.Tourtag:
Kurz vor Castellane stellten wir fest, dass wir die Wolkenfront endgültig abgehängt hatten. So schwenkten wir rechts ab auf die D 102, ein kleines Sträßchen, dass sich vorbei am "Lac de Chaudanne"[attach]13161[/attach] [attach]13163[/attach] in luftige Höhen emporwindet bis nach Dermandolx . Diese Straße hatten wir schon 2008 entdeckt, aber man kann sie immer wieder fahren.
Von oben gab es dann zunächst noch einen Blick von oben auf den "Lac de Chaudanne" [attach]13162[/attach]
um anschließend einen wunderbaren Blick vom "Croix de la mission",[attach]13164[/attach] auf dem am Tag zuvor
umfahrenen "Lac de Castillon" zu geniessen.[attach]13165[/attach]
Zurück in Beauvezer konnten wir dann auch endlich die erste Partie Boule spielen.[attach]13166[/attach] [attach]13167[/attach] Wer gewonnen hat und wer verloren...darüber schweigt die Chronik.
Gekrönt wurde dann das Spielende von einem wunderbaren Regenbogen [attach]13168[/attach] der aber auch der einzige Hinweis auf Regen blieb. Irgenwann --so einige Pastis und Genepy später -- hieß es dann wieder --ab in die Betten, denn am nächsten Tag sollte es zum Col de la Bonette gehen.
Hallo Wolf,
ein klasse Bericht, spannend geschrieben mit einer Menge schöner Bilder. Da können wir daheimgebliebenen wenigstens einen Eindruck gewinnen, wie schön die Tour war. Bitte meeeeeehhhhhhhrrrrrrrr!!!!
geht bald weiter, muß mich allerdings erst weiter durch die Fotos kämpfen. Übergebe zwischenzeitlich an meine Sozia Ich glaube, ihre Bilder zeigen, dass man in den Seealpen nicht NUR Motorradfahren kann
Während es die Herren ja nicht ohne ihre Kurven aushalten konnten, war klar, heute wollen wir mal
unsere Hinterteile schonen. Also eine Frauentour zu Fuß, nur Ulli wollte erst nicht so recht, aber Eddi hatte sich schon für
die schnelle Herrentour entschieden und so ging sie mit uns.
Leo, unser Wirt fuhr uns in die Schlucht „Gorges de St.Pierre“[attach]13194[/attach] Von da aus wanderten wir immer an den Felsen entlang [attach]13196[/attach] [attach]13197[/attach] [attach]13198[/attach] [attach]13199[/attach]und waren nur noch entzückt von der Natur Stille und Felsen umringten uns
Ich kannte die Berge eigentlich nur mit Schnee, aber das hier war einfach [attach]13200[/attach] [attach]13201[/attach] [attach]13202[/attach] überwältigend. Sprachlos waren wir deshalb aber natürlich nicht ( Frauen eben) und hatten sehr viel Spaß unterwegs.[attach]13203[/attach]
Nach einiger Zeit machten wir an einem Fluss im Gebirge Picknick. [attach]13204[/attach] Martina
muss ich hier lobend erwähnen, da sie in neuen schönen Halbschuhen die
Berge getestet hat.
Nach drei Stunden Wanderung machten wir uns auf den Rückweg.
Es begegneten uns noch viele Salamander[attach]13205[/attach] und wunderschöne Bergblumen [attach]13206[/attach]
An einem Fluss hielt es Andrea, Ulli und mich nicht mehr.[attach]13207[/attach]Wirb mussten sofort unsere Füße darin baden und abkühlen. Wie es sich für richtige Wanderer gehört verewigten wir uns anschließend auf einem Stein[attach]13208[/attach] am Wegesrand. Dann noch vorbei an einer kleinen Schule [attach]13209[/attach] und einem interessanten Briefkasten[attach]13210[/attach] suchten wir uns den Weg zurück. [attach]13211[/attach]
Die von Leo angeführte "halben <<Stunde Rückweg" hatten wir lange überschritten --ein letzter Blick zurück--[attach]13212[/attach]
und nach fünf Stunden Wanderung erreichten wir endlich wieder die Häuser von Beauvezer[attach]13213[/attach]
Sind wir auf eine gesperrte Straßen gestoßen? Aber klar
Aber der Reihe nach. Leider mußten sich an diesem Morgen Hans-Werner und Martina von uns verabschieden, ein
50. Geburtstag wartete.
Nach der Verabschiedungszeremonie machten sich die restlichen Teilnehmer auf den Weg zum –künstlich—erzeugten höchsten
asphaltierten Alpenübergang --dem Col de la Bonette.
Gegen 09.15 h ging es dann los, die Sonne kroch über die Berggipfel und einem schönen Tag stand nichts im Wege.
Über den Col de la Colle St.Michel,Entrevaux und Puget ging es zum Abzweig auf die D 28. Parallel zur Daluis-Schlucht beginnt hier ein weiteres optisches Highlight—ich korrigiere—sollte beginnen—denn die Straße war mal wieder „barree“.
So setzten wir unsere Fahrt auf der D 6202 bis nach Malaussene fort. Hier überquereten wir die VAR auf
einer kaum Pkw-breiten Brücke und schlängelten uns anschließend hinauf nach Massoins.
Dieser Ort verleitet geradezu zu einer Kaffee-Pause. Es ist sowieso schwer sich dem Flair dieser Bergdörfer
zu entziehen und eine kleine Stärkung tat allen gut.
Weiter ging es durch den „Gorges Valabres“ und nach einer weiteren Pause in St.-Etienne-de-Tinee, ging es an den "Aufstieg"
Dann war es soweit, in kleinen Gruppen—je nach „Geschwindigkeitslaune“ erklommen wir den Bonette. Eine
Auffahrt, die uns aus einem grünen Tal hinauf in eine karge Felslandschaft führte.
Der Bonette, eigentlich nur 2715 m hoch—und damit niedriger als der Iseran—wurde künstlich erhöht. Auf einem
kleinen Rundkurs—der offiziell durch Schilder gesperrt ist (an die sich aber niemand hält) –erreicht man den Aufstieg zum Gipfel. Diejenigen von uns, die schon dort waren, bewachten die Motorräder, während sich einige auf den Weg hinauf auf 2812 m machten.
nach einem letzten Blick auf die erklommene Höhe[attach]13297[/attach] ging es ein Stück talwärts zum knapp 100 m tiefer gelegenen Col de Restefond. Hier befindet sich eine alte Kaserne , die zur Maginot-Linie gehörte.[attach]13298[/attach]
Da das Betreten der Festungsanlage untersagt ist stellten wir unsere Moppeds auf einem etwas unterhalb gelegenen Parkplatz der ehemaligen Mannschaftsunterkünfte ab [attach]13299[/attach]und zelebrierten das obligatorische
Picknick, diesmal eben in eine Höhe von knapp 2700 m.
Dabei eröffneten sich wunderbare Blicke auf die Nordrampe [attach]13303[/attach]
Ob der Initiator dieses Kunstwerks [attach]13304[/attach] in luftiger Höhe auf eine Liebe zwischen R und T hinweisen wollte, oder ob es sich um einen BMW-Fahrer handelte, der seiner RT ein Denkmal setzen wollte---man weiß es nicht.
Während der ein oder andere darüber nachdachte, versuchte es Christoph mit einem kurzen Mittagsschlaf. Auch hier weiß man nicht, ob die Höhenluft daran Schuld war oder ob die Mädels ihn geschafft haben.[attach]13305[/attach]
Nachdem wir uns satt gegessen hatten, ging es talwärts nach Barcelonette. Hier teilte sich die Gruppe und ein Teil nahm den kurzen weg über den Col d`Allos, während der Rest den Weg über den Col Cayolle und den Col des Champs wählte.
Durch das Tal von Bachelard [attach]13316[/attach] [attach]13317[/attach] schlängelt sich die Straße bergwärts zum Col Cayolle. Auf der Passhöhe gerieten wir in eine Youngtimer-Rally, was die Rast doch etwas verlängerte. Aber es lohnte sich, alte Porsche 911, Renault Alpine, Renault 5 Turbo, etc, einfach traumhaft. Hierzu wieder ein kleiner Film:
http://www.youtube.com/watch?v=iRmx48XH9yg
Nach einem letzten Abendessen wurde der Abschiedsabend eingeläutet. Während die einen noch den ein -oder anderen Pastis genossen[attach]13318[/attach], zuckte es nicht nur einigen Mitgereisten,[attach]13319[/attach] sondern auch Leo und Karin hinter dem Thresen gar mächtig in den Knochen. [attach]13320[/attach]
Der Abend endete dann doch sehr spät und alle waren sich einig, hier müsen wir so schnell wie möglich wieder hin.
Zum Abschluß der Tage in Beauvezer noch einige Eindrücke, die Isabel auf ihrem weg durch den Ort geschossen hat.
Es ist soweit, es heißt Abschied nehmen von Beauvezer
.....aber, wir kommen wieder
Die ersten Sonnenstrahlen krabbelten über die Berge und versprachen uns auch für die Rückfahrt nach Pont en Royans bestes Motorradwetter.[attach]13330[/attach]
Alle Moppeds waren gepackt, die Sozia und Fahrer abfahrbereit---nur ein Motorrad widerstand den Anlassversuchen . Ausgerechnet eine Vara machte Mucken und trotz eingehender Untersuchung aller anwesenden Genies passierte nixx. [attach]13331[/attach]
Während die holde Weiblichkeit die Zeit zu ein paar Juxaufnahmen nutzte, [attach]13332[/attach] rauchte den Männern der Schädel
Die ersten Leser werden sich jetzt schon ihre Gedanken machen-----und recht behalten ......
Nach Behebung des "Wackelkontakts" konnte es dann endlich los gehen.
Südlich vorbei an Digne-les-bains ging es Richtung Sisteron--eine Stadt, die eigentlich mehr als nur eine Vorbeifahrt verdient hätte,
[attach]13333[/attach] [attach]13334[/attach] [attach]13335[/attach]
aber unser Ziel lag ja noch einige Kilometer entfernt.
In Aspremont wurde unsere Fahrt dann jäh unterbrochen--die Straße war mal wieder gesperrt[attach]13336[/attach]--
diesmal allerdings aufgrund einer Nationalsportart[attach]13337[/attach]
und nach einer knappen halben Stunde konnten wir unsere Fahrt über den Col de Cabre ins Tal der Drome fortsetzen.
Das mittägliche Picknick wurde dann auch zu einer "Schaffenspause" genutzt [attach]13355[/attach] [attach]13356[/attach], bevor wir uns langsam in Richtung DIE bewegten.
Es ging dann auch wieder bergwärts zum Col de Rousset.
[attach]13357[/attach] [attach]13358[/attach] [attach]13359[/attach] Bei der Auffahrt kam es dann zu der --für Eddi und mich---lustigen Begegnung mit einem belgischen Varadero-Fahrer. Er träumt wahrscheinlich heute noch davon, aber wie sagt schon das Sprichwort"Reize nie ein vollgepacktes Tourenbike zum Spaß....".
Kurz vor dem Gipfel genossen wir noch einmal einen herrlichen Blick ins Tal[attach]13360[/attach] [attach]13361[/attach], bevor wir auf der Passhöhe einen Kaffee in der Sonne genossen.[attach]13362[/attach]
Über La -Chapelle-en-Vercors ging es dann zum Eingang der Grands Goulets. Diesmal war die Straßensperre aufgehoben und wir befuhren das einstmal wunderschöne Tal, dass aber mittlwerweile durch den Tunnelbau stark an ihrer Faszination verloren hat.
Unser letzter gemeinsamer Abend begann dann mit einer "kleinen" Überraschung für mich[attach]13363[/attach], für die ich mich nochmal ganz herzlich bedanken möchte.
Nach einem letzten "Drei-Gang-Menue" [attach]13364[/attach] [attach]13365[/attach]verabschiedeten sich einige schon an diesem Abend, da sie am nächsten morgen sehr früh abfahren wollten. Martin und ich konnten es da etwas gemütlicher angehen lassen--wir hatten ja noch zwei Tage vor uns während Clemens nochmals die letzte Moderichtung aus Paris vorführte [attach]13366[/attach]
tbc